Feuerwehr rettet zahlreiche Kaulquappen

Gaggenau – Die Feuerwehr als Lebensretter: Im Rahmen eiiner Wasseraktion retteten die Wehrleute einen Teich vor dem Austrocknen und somit zahlreichen Kaulquappen das Leben.

Die Feuerwehr pumpt rund 25000 Liter Wasser in den nahezu ausgetrockneten Teich im Gaggenauer Traischbachtal. Foto: Stadtverwaltung Gaggenau

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Die Feuerwehr pumpt rund 25000 Liter Wasser in den nahezu ausgetrockneten Teich im Gaggenauer Traischbachtal. Foto: Stadtverwaltung Gaggenau

Da der Regen bis Anfang dieser Woche größtenteils ausgeblieben ist, kommt es vielerorts zu großer Trockenheit. Medien berichten bereits von einer erhöhten Waldbrandgefahr. Auch im Traischbachtal in Gaggenau sind die Auswirkungen deutlich wahrzunehmen. Hier drohte ein Teich aufgrund der Dürre vollständig auszutrocknen. „Über die Zeit entwickelte sich dort ein kleines Ökosystem, das vielen Pflanzen als auch Tieren dauerhaft einen Lebensraum sowie Nahrung bietet. Dieses wollten wir unbedingt erhalten. Auch sind erst kürzlich einige Kaulquappen geschlüpft, die ohne Wasser nicht weiter hätten überleben können“, wird Dieter Spannagel, Leiter des Amts für Bürgerservice und Ordnung, in einer städtischen Mitteilung zitiert.

So rückte vergangenen Montag die Feuerwehr gemeinsam mit dem Baubetriebshof aus. Insgesamt waren 25000 Liter Wasser nötig, um den Teich wieder aufzufüllen. „Wir werden die Situation nach wie vor im Blick behalten, sollte die Trockenheit weiter andauern. Doch vorerst sind die Kaulquappen gerettet,“ erklärt Spannagel erleichtert. Die Regenfälle der vergangenen Tagen hätten für eine Verbesserung geführt. Dennoch würden der Naturschutzbund, von dem der Hinweis auf den fast ausgetrockneten Teich kam, und die Umweltabteilung der Stadt die Situation weiter beobachten. Falls notwendig, würde die Feuerwehr nochmals Wasser in den Teich pumpen, so Spannagel. Die Floriansjünger stünden Gewehr bei Fuß.

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Erstellt:
30. April 2020, 14:00 Uhr
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