Forbach: Evangelische Kirche fast fertig

Forbach (mm) – Das Baugerüst ist entfernt, die Fassade frisch gestrichen. Im Inneren der evangelischen Kirche in Forbach sind noch Restarbeiten zu erledigen.

Ab dem 14. November sollen in der evangelischen Kirche in Forbach wieder Messen gefeiert werden. Foto: Raimund Götz

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Ab dem 14. November sollen in der evangelischen Kirche in Forbach wieder Messen gefeiert werden. Foto: Raimund Götz

„Wir wollen die Kirche wieder schön machen“, sagt Pfarrerin Margarete Eger. Am 14. November soll dort der erste Gottesdienst nach der Renovierung gefeiert werden.
Nicht alle gewünschten Vorhaben konnten allerdings umgesetzt werden. Die Gläubigen müssen noch auf die kleine Küche und die Toilette im Turm verzichten. Ein Anschluss an die Biokläranlage war aus finanziellen Gründen nicht realisierbar, „sehr schade“, bedauert die Pfarrerin. Die Gesamtkosten der Sanierung waren mit 550.0000 Euro gedeckelt, weitere Zuschüsse nicht möglich. Aufwendig sei es, eine Verbindung zur Kläranlage zu schaffen, ein Graben müsste ausgehoben und die Straße aufgerissen werden. Das könne sich die Gemeinde derzeit nicht leisten, also bleibe nichts anderes übrig, als zu verzichten.

Freude über renoviertes Gotteshaus

Sie freue sich über auf das renovierte Gotteshaus, die Küche im Turmzimmer bleibe eben „im Wartestand“. Auch ohne diese könne das Gebäude für Treffen nach den Gottesdiensten genutzt werden, da es kein Gemeindehaus gibt.

Der Kirchturm ist saniert, Glockenstuhl und Aufhängung des Geläuts sind ertüchtigt. Das verrottete Gebälk ist erneuert, das gesamte Dach neu eingedeckt und dicht. Die Treppe zur Empore ist repariert, auf der Empore liegt ein neues Holzparkett. Die sanitären Einrichtungen in der Sakristei sind erneuert, ebenfalls die Polsterung der 200 Stühle in der Kirche. Auf die bestellten Glas-Innentüren warte man noch, berichtet Eger.

Die evangelische Gemeinde zog im Frühsommer 2020 für ihre Gottesdienste in die katholische Kirche nach Gausbach um. Über die Gastfreundschaft und das problemlose Zusammenwirken mit der Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach zeigt sich Pfarrerin Eger sehr erfreut, „das hat alles sehr gut geklappt“. In Gausbach sei mehr Platz als im eigenen Gebäude, ein Hygienekonzept daher in Arbeit, um die Coronaauflagen zu erfüllen.

Gemeinde mit großem Einzugsgebiet

Rund 1.000 Mitglieder hat die evangelische Gemeinde Forbach-Weisenbach. Das Einzugsgebiet ist flächenmäßig recht groß. Es reicht vom Kaltenbronn bis an die Schwarzwaldhochstraße, nach Hundsbach und nach Herrenwies.

Ab Mitte November können die evangelischen Christen wieder in ihrer Kirche Gottesdienste feiern. „Freuen wir uns über das, was geschaffen wurde, der Rest wird verschoben“, resümiert die Pfarrerin.

Ihr Autor

BT-Redakteur Markus Mack

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Erstellt:
29. Oktober 2021, 16:41 Uhr
Lesedauer:
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