Fragezeichen hinter Gaggenauer Herbstmesse

Gaggenau (uj) – Findet die Herbstmesse in Gaggenau in diesem Jahr vom 24. bis 27. September statt? Im Rathaus wurde noch keine Entscheidung getroffen.

Leider ist nur selten blauer Himmel zu sehen bei den drei kleinen Herbstmessen, die 2020  auf den Annemasseplatz in Gaggenau lockten. Foto: Thomas Senger/Archiv

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Leider ist nur selten blauer Himmel zu sehen bei den drei kleinen Herbstmessen, die 2020 auf den Annemasseplatz in Gaggenau lockten. Foto: Thomas Senger/Archiv

Wird das Spektakel wie einige andere größere Veranstaltungen in der Region wegen Corona abgesagt? In der Großen Kreisstadt hat man sich mit diesem Thema noch nicht befasst. Das teilt die städtische Pressesprecherin Judith Feuerer auf BT-Anfrage mit.

Etwas murgaufwärts, in Gernsbach, hat man im Gegensatz zu 2020 mit der Absage für das Altstadtfest dieses Mal nicht so lange gewartet und das Aus für die traditionelle Veranstaltung bereits in der vergangenen Woche verkündet. Normalerweise steigt das Altstadtfest stets am dritten September-Wochenende in der Papiermacherstadt. Die fehlende Planungssicherheit im Blick auf die sich immer wieder ändernden Vorgaben waren unter anderem ausschlaggebend dafür, dass in Gernsbach jetzt recht früh die Absage kam.

Und auch in Bühl wurde das diesjährige Zwetschgenfest bereits abgesagt. Es war vom 9. bis 13. September geplant. Wann in Gaggenau eine Entscheidung über die Herbstmesse fallen wird, stehe laut Feuerer noch nicht fest. Man habe die Aktivitäten in anderen Städten natürlich im Blick. Bei der jüngsten Corona-Besprechung sei die Herbstmesse indes noch kein Thema gewesen. Denkbar sei, dass im Herbst ein neuer Versuch mit der „kleinen Herbstmesse“ unternommen wird.

Vielleicht wieder eine kleine Variante

Im vergangenen Jahr war diese Variante an drei aufeinander folgenden Wochenenden angeboten worden. 28 Schaustellerfamilien lockten unter Auflagen mit Angeboten auf den Annemasseplatz. Allerdings waren alle drei Wochenenden recht verregnet, sodass die Besucherzahlen letztlich weit hinter den Erwartungen zurückblieben. Erlaubt waren jeweils bis zu 500 Gäste. Am Eingang zum Festgelände gab es einen Zähler. Die Höchstzahl war aber nie erreicht worden. Im Wartebereich und vor den Fahrgeschäften bestand im vergangenen Jahr strikte Maskenpflicht. Auch mussten Mindestabstände von eineinhalb Metern eingehalten werden. Zudem war eine „Einbahnregelung“ auf dem Festgelände eingerichtet worden.

Jeweils von Donnerstag bis Sonntag gab es die Angebote auf dem Annemasseplatz. Im Vergleich zum Maimarkt und zur Herbstmesse wurden die Öffnungszeiten deutlich eingeschränkt. Besucher durften freitags und samstags von 14 bis 22 Uhr sowie donnerstags ab 15 Uhr und sonntags ab 12 Uhr bis jeweils 21 Uhr den Freizeitpark genießen. Auf die Einhaltung der Nachtruhezeiten ab 22 Uhr war konsequent geachtet worden.

Ihr Autor

BT-Redakteur Ulrich Jahn

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Erstellt:
16. Mai 2021, 16:00 Uhr
Lesedauer:
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