Franzbrücke: Verkehrsführung verbessert

Rastatt (BT) – Die Polizei zieht bei Kontrollen an der Franzbrücke in Rastatt 113 Autofahrer aus dem Verkehr, die das Abbiegeverbot an der Baustelle ignorierten. Die Verkehrsführung wurde verändert.

Abbiegen verboten: Zahlreiche Autofahrer werden aus dem Verkehr gezogen. Foto: Stadt Rastatt/Sven Severing

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Abbiegen verboten: Zahlreiche Autofahrer werden aus dem Verkehr gezogen. Foto: Stadt Rastatt/Sven Severing

113 Verstöße innerhalb von drei Stunden: Das ist die traurige Bilanz mehrerer Verkehrskontrollen des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) und des Polizeireviers Rastatt in der vergangenen Woche an der Franzbrücke. Wegen der Sanierung der Brücke ist die Rechtsabbiegespur von der Franzbrücke kommend derzeit gesperrt. Doch anstatt die Umleitungsstrecke zu nehmen, die über die Bahnhofstraße ins Industriegebiet führt, ignorierten etliche Verkehrsteilnehmer das Abbiegeverbot und fuhren auf direktem Wege in die Rauentaler Straße (das BT berichtete).

Stelle deutlicher markiert

Die Stadt hat nun auch auf Wunsch des Gemeinderats reagiert und die Stelle nochmals deutlicher markiert. Zudem wurde die Ampel, die den Rechtsabbiegeverkehr regelt, mit einer Plane abgedeckt. „Wir haben inzwischen alle Register gezogen, die die Straßenverkehrsordnung zulässt, um das Abbiegeverbot markant zu kennzeichnen“, so der städtische Projektplaner der Franzbrücke, Philipp Laubenstein. Das Rechtsabbiegen an dieser Stelle zu verbieten sei notwendig, da die Fußgänger, die die Rauentaler Straße queren, zum selben Zeitpunkt Grün haben wie der Verkehr stadteinwärts. Biegen Autofahrer in diesem Moment jedoch nach rechts ab, wäre die Gefahr einer Kollision mit Fußgängern zu groß, erklärt Laubenstein.

Weitere Kontrollen geplant

Um diese Gefahr zu bannen, wird der KOD weiterhin an der Franzbrücke kontrollieren. Wird ein Verkehrsteilnehmer beim Falschabbiegen erwischt und besteht dabei eine Gefahr für Fußgänger, sieht der Bußgeldkatalog eine Strafe von bis zu 140 Euro vor, die mit einem Punkt in Flensburg und einem Monat Fahrverbot einhergeht.

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Erstellt:
9. Juli 2021, 12:30 Uhr
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