Freibad-Öffnung im Mai unwahrscheinlich

Malsch (ar) – Noch ist eine Öffnung des Freibads Malsch unwahrscheinlich, dennoch laufen die Vorbereitungen. Gedacht ist an drei Öffnungsphasen mit maximaler Besucherkapazität.

Das Freibad Malsch, hier ein Bild aus der Zeit vor der Pandemie, bereitet sich auf eine weitere Saison unter Corona-Bedingungen vor. Foto: Uwe Roeder/Archiv

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Das Freibad Malsch, hier ein Bild aus der Zeit vor der Pandemie, bereitet sich auf eine weitere Saison unter Corona-Bedingungen vor. Foto: Uwe Roeder/Archiv

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Malsch lieben ihr Freibad, das etwas abseits des Orts im Grünen liegt. Auch über die Grenzen von Malsch hinaus ist es beliebt und lockt normalerweise jährlich bis zu 50.000 Besucher an. Doch Corona ließ bereits 2020 keinen normalen Badebetrieb zu, und auch für dieses Jahr sehen die Prognosen für eine Öffnung im Mai nicht rosig aus.

SPD plädiert für zwei Öffnungszeiten

„Die Situation aufgrund der Corona-Pandemie müsste sich gravierend verbessern, damit der Eröffnung nichts im Wege steht“, sagte Bürgermeister Elmar Himmel in der jüngsten öffentlichen Gemeinderatssitzung. Mehrheitlich bei zwei Gegenstimmen beschloss der Malscher Gemeinderat, wie im vergangenen Jahr täglich drei Öffnungsphasen mit maximaler Besucherkapazität anzubieten. So sollen zwischen 9.30 und 12 Uhr 200 Besucher, sowie zwischen 13 und 16 Uhr und 17 bis 20 Uhr je 300 Besucher erlaubt sein. Die SPD-Fraktion sprach sich für zwei Öffnungsphasen aus, wie Veronika Wehr-Schwander erklärte. Dadurch kämen jedoch weniger Besucher ins Freibad, gab Hauptamtsleiter Heribert Reiter zu bedenken.

Eintrittspreise unverändert

Die Eintrittspreise bleiben mit 2,50 Euro pro Erwachsenem, zwei Euro pro Jugendlichem und fünf Euro für die Familienkarte unverändert, und auch die im vergangenen Jahr eingeführte Bonuskarte gibt es wieder. Die bereits für die Saison 2020 gekauften Jahres- und Mehrfachkarten behalten ihre Gültigkeit und sollen in das Jahr 2022 übertragen werden.

Angeschafft wird ein neues Kassen-, Reservierungs- und Einlasssystem, das die Möglichkeit bietet, 60 Prozent der Eintrittskarten online zu erwerben. Die restlichen 40 Prozent der Karten sollen an der Freibadkasse verkauft werden.

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Erstellt:
2. Mai 2021, 12:31 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 50sec

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