Freude über Alfred Brenner Stipendium

Baden-Baden (nad) – Sechs Finalisten haben am Donnerstagabend gespannt auf die Vergabe des Alfred Brenner Stipendiums gewartet. Es wird jährlich an ein Nachwuchstalent aus der Hotellerie vergeben.

Brenners-Direktor Henning Matthiesen ist sich sicher, dass die Gewinnerin Anne Marie Gerhardt ihren Weg gehen wird. Foto: Andreas Stephany

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Brenners-Direktor Henning Matthiesen ist sich sicher, dass die Gewinnerin Anne Marie Gerhardt ihren Weg gehen wird. Foto: Andreas Stephany

„Ein besonderer Ort, der besondere Momente bereitet“, mit diesen Worten von Markus Beus, Marketingchef im Nobelhotel Brenners Park-Hotel & Spa, wurde das Galadinner zur Vergabe des diesjährigen Alfred Brenner Stipendiums eröffnet.

Bereits seit 2003 wird es an besonders engagierte und talentierte Nachwuchskräfte in der gehobenen Hotellerie und Gastronomie vergeben – der Sieger erhält ein mit 5.000 Euro dotiertes Stipendium, welches binnen 24 Monaten für eine berufliche Weiterbildung abgerufen werden kann. „Mit der Alfred Brenner Stiftung schaffen wir den Dialog und die Vernetzung zwischen aufstrebenden Talenten und erfahrenen Führungspersönlichkeiten“, betonte Hoteldirektor Henning Matthiesen. Über 80 Bewerbungen sind in diesem Jahr eingegangen, „sehr viele“, kommentierte Kuratoriumsvorsitzende Barbara Blint. Eine siebenköpfige Fachjury um Matthiesen bewertete die insgesamt sechs Finalisten – am Ende konnte die 25-jährige Anne Marie Gerhardt alle überzeugen. „Sie werden Ihren Weg gehen, da bin ich mir zu 100 Prozent sicher“, gratulierte ihr Matthiesen zum Erfolg.

Siegerin ist „immer offen für neue Herausforderungen“

Die gelernte Restaurant-Fachfrau ist seit 2020 stellvertretende Food & Beverage Managerin im Fünf-Sterne-Hotel Bareiss in Baiersbronn, in dem sie zuvor auch schon ihre Ausbildung sowie ein duales Studium zur Hotelmanagerin absolviert hatte.Ihre Wurzeln hat Gerhardt in Traben-Trarbach an der Mosel, wo ihre Eltern ein kleines Hotel führen. „Gastronomie und Gastgebertum wurde mir quasi schon in die Wiege gelegt“, unterstrich sie im BT-Gespräch und hob zudem ihre Leidenschaft für Wein hervor. „Ich bin wie ein Riesling aus dem Bremmer Calmont, dem steilsten Weinberg an der Mosel, immer offen für neue Herausforderungen und mit dem Bestreben nach Weiterentwicklung und immer besser zu werden.“

Das Stipendium möchte die ausgezeichnete Sommelière für den Masterstudiengang „International Hospitality Management“ an der Hotelschool The Hague in den Niederlanden nutzen. Mit dem erweiterten Blick auf das Gastgewerbe wolle sie eine „Symbiose für die Hotellerie“ herstellen und so einen „Mehrwert schaffen“. Ihr großes Ziel für die Zukunft: Mittelständische Hotellerie ohne Kettenzugehörigkeit in Deutschland zu unterstützen, sie „weiter voranzubringen“ und ihr ein „größeres Sprachrohr“ zu sein. Sie hoffe, mit dieser „tollen Auszeichnung“ einen Beitrag für die Weiterentwicklung zu leisten.

Ihr Autor

BT-Volontärin Natalie Dresler

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Erstellt:
9. Oktober 2021, 08:30 Uhr
Lesedauer:
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