Für den KSC geht es Schlag auf Schlag

Karlsruhe (fal) – Der Fußball-Zweitligist hat seine 14-tägige Quarantänepause beendet und bereitet sich auf vier Spiele in den nächsten elf Tagen vor, das erste am Freitagabend gegen Würzburg.

Endlich wieder Training: Marco Thiede (rechts) und Marc Lorenz (KSC). Foto: Helge Prang/GES

© GES/Helge Prang

Endlich wieder Training: Marco Thiede (rechts) und Marc Lorenz (KSC). Foto: Helge Prang/GES

Seit Mittwoch rollt der Ball endlich wieder beim Karlsruher SC. Am Vormittag sollten die Spieler des Fußball-Zweitligisten nach ihrer 14-tägigen Corona-Quarantäne erstmal wieder auf dem Trainingsplatz ankommen, am Nachmittag ging es dann schon etwas mehr zur Sache. Wie es für die Badener nun überhaupt Schlag auf Schlag geht. Ab Freitag – zu Hause gegen die Würzburger Kickers – stehen vier Spiele innerhalb von elf Tagen an. Durch die quarantäne-bedingte Neuansetzung der Spiele in Düsseldorf, gegen Aue sowie beim HSV hat sich das insgesamt noch sieben Partien umfassende Restprogramm des KSC bedenklich verdichtet. Da kann es nur gut sein, dass Trainer Christian Eichner beim „Re-Start“ gegen das Schlusslicht der Liga (Freitag um 18.30 Uhr) personell fast aus dem Vollen schöpfen kann.

Schnellstmöglich den Rhythmus finden

Beim Trainingsauftakt nach den Corona-Fällen von Philip Heise, Alexander Groiß und Marius Gersbeck, die zu der Quarantänepause geführt hatten, konnte Eichner am Mittwoch zwei Torhüter und 23 Feldspieler begrüßen. Außerdem nahmen die beiden langzeitverletzten Dirk Carlson (Ermüdungsbruch Kreuzbein) und Janis Hanek (Kreuzbandriss) teilweise am Training teil. Weil sie während der Quarantäne positiv getestet wurden, befinden sich der dritte Torhüter Paul Löhr und der vom HSV ausgeliehene Xavier Amaechi noch einige Tage in Isolation.

Das „Hochfahren“ Richtung Spiel, der Kampf um die Punkte sowie die anschließende Erholung – seine Schützlinge müssten für das nun in kurzen Wechseln bevorstehende körperliche und mentale Auf und Ab schnellstmöglich einen Rhythmus finden, sagt Eichner. Denn der KSC (aktuell 42 Punkte) hält an seinem nach dem Klassenerhalt Ende Februar hochgeschraubten Saisonziel (50 Punkte) fest. Außerdem wollen sich die Blau-Weißen natürlich keine Wettbewerbsverzerrung vorwerfen lassen – weder was den Abstiegskampf angeht (Würzburg), noch – und das ganz besonders – das Aufstiegsrennen. Denn Eichners Schützlinge spielen noch gegen den HSV (aktuell Dritter), Düsseldorf (Sechster), Fürth (Zweiter), Kiel (Fünfter) und Heidenheim (Vierter).

Schon am Montag kommt Erzgebirge Aue

Ankommen, ausführliches Aufwärmen und Ballgewöhnung standen am Mittwochvormittag – vorgeschaltet war ein jeweils negativ ausfallender PCR-Tests am Dienstag sowie ein Schnelltest am Mittwochmorgen – bei der ersten Trainingseinheit nach der Quarantäne im Vordergrund. Den größten Teil der Übungseinheit am Nachmittag nahm dann ein Trainingsspiel ein. „Es ist alles gut gegangen“, fasste Eichner seine Eindrücke zusammen. „Das Fußballerische war relativ schnell wieder da und wird jetzt sicher von Tag zu Tag immer besser.“

Am Donnerstag um 15 Uhr steht das Abschlusstraining auf dem Programm. Am Freitag findet nur noch ein „Anschwitzen“ statt (10 Uhr), bevor sich der KSC in ein Tageshotel zurückzieht und auf die Hausaufgabe (18.30 Uhr) gegen Würzburg konzentriert. Bereits am Montag (18 Uhr) steht die nächste Partie an. Gegner im Wildpark ist dann Erzgebirge Aue.

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Erstellt:
21. April 2021, 17:28 Uhr
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