Für eine starke und regionale Vielfalt

Bühl (sga) – Die Stadt Bühl plant ein digitales Innovationszentrum: Ein Ort der Begegnung von Wissenschaft und Unternehmen, der genug Platz für Vielfalt schaffen soll.

Ein offener Raum der Begegnung von Wissenschaft und Unternehmen entsteht gerade in der ehemaligen Montagehalle der Firma USM. Foto: USM

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Ein offener Raum der Begegnung von Wissenschaft und Unternehmen entsteht gerade in der ehemaligen Montagehalle der Firma USM. Foto: USM

Ein ihm bisher „unbekanntes Gebiet“ hat Oberbürgermeister Hubert Schnurr mit dem neuen Projekt der Stadt Bühl betreten, doch die Freude ist groß: Gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Technologieregion Karlsruhe plant die Zwetschgenstadt an einem digitalen Innovationszentrum. Schon bald sollen Firmen in der ehemaligen Montagehalle der Firma USM Technologien und Geschäftsmodelle entwickeln und ausprobieren können. „Hier leben so viele Menschen, die aus unterschiedlichen Bereichen kommen. Mit unserem Konzept nutzen wir diese Vielfalt“, ist sich KIT-Professorin Jivka Ovtcharova sicher.

Mehrwerte und Synergien

In dem offenen Raum der Begegnung von Wissenschaft und Unternehmen sollen Präsentationsflächen und digitale Angebote im Bereich der Aus- und Weiterbildungen für Mehrwerte und Synergien sorgen. Im Mittelpunkt: Der Mensch und seine Fähigkeiten. „Unsere Kernthemen werden E-Mobilität, Industrie 4.0 und eine Plattform für cybersichere Virtualität und Kommunikation sein“, erklärt Ovtcharova, die gemeinsam mit Martin Schmucker, Geschäftsführer von Project Finance International, bereits vor drei Jahren an der Idee gefeilt hat. Und nun kann es bald losgehen: Als erstes steht ein Labor zum Thema künstliche Intelligenz an, bald schon soll auch die virtuelle Realität eine Rolle spielen. „Und wenn es uns coronabedingt möglich ist, folgen die ersten Workshops mit Schülern“, weiß Corina Bergmeier als Wirtschaftsförderin der Stadt Bühl. Apropos Förderung: Vom Land gibt es für das Projekt, das beim Wettbewerb RegioWIN in der vergangenen Woche prämiert worden ist (wir berichteten), finanzielle Unterstützung. Für OB Schnurr ist klar: „Jetzt steht diesem digitalen Schritt nichts mehr im Weg.“

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Erstellt:
23. April 2021, 11:30 Uhr
Lesedauer:
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