Fußball: Ottenau ist Gaggenauer Stadtmeister

Gaggenau (rap) – Eine Woche nach dem Sieg im Fußball-Bezirkspokal darf Ottenau erneut jubeln: Die Spvgg ist Gaggenauer Stadtmeister.

Freuen sich über den 1:0-Finalsieg gegen den FV Hörden: Die Spvgg Ottenau. Foto: Frank Vetter

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Freuen sich über den 1:0-Finalsieg gegen den FV Hörden: Die Spvgg Ottenau. Foto: Frank Vetter

Exakt 39 Sekunden waren gespielt, als der Ball im Hördener Tor lag – und die Spvgg Ottenau im Endspiel der 19. Gaggenauer Fußball-Stadtmeisterschaft in Führung ging. Einen langen Ball pflückte Patrick Ebler aus der Luft gekonnt herunter und ließ FVH-Keeper Jan Bach keine Chance. Es sollte in einem mäßigen Finale am Sonntagabend über 30 Minuten im Murgstadion das einzige Tor bleiben. Am Ende gewann der Bezirksligist verdient das eigene Turnier, das über drei Tage ausgetragen wurde. Im Spiel um Platz drei setzte sich der SV Michelbach mit 2:1 gegen den SV Staufenberg durch.

Spiel verflacht zusehends

„Ich bin rundum zufrieden. Jeder Spieler hat Spielzeit gesehen, gerade die, die in letzter Zeit nicht viel und beim Bezirkspokalfinale nicht gespielt haben. Ein Turniersieg nimmt man immer gerne mit“, sagte Spvgg-Trainer Alexander Merkel eine Woche nach dem 5:1-Bezirkspokalsieg gegen den FV Baden-Oos. Ganz entspannt verfolgte Merkel das Treiben auf dem grünen Rasen mit seinem Co-Trainer Norman Riedinger von der Seitenlinie aus. Denn wirklich brenzlige Situationen musste sein Team im Endspiel nicht überstehen. Nach der frühen Führung hatte der FVH zwar mehr Spielanteile, wirklich gefährlich kombinierte er sich aber nicht vor das gegnerische Tor – außer in Minute 13, als Julian Strolz einen schönen Gassenball spielte, Justin Dotzauer aber das Spielgerät aus aussichtsreicher Position Zentimeter neben das Gehäuse setzte.

In der Folge neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld, das Spiel verflachte zusehends. Ottenau verwaltete den Vorsprung, Hörden rannte ideenlos an. In Minute 26 hätte Ebler für die Entscheidung sorgen können, verfehlte aber aus kurzer Distanz das Tor. Es war zu verschmerzen, denn der FVH sollte zu keiner Torchance mehr kommen. So durfte die Spvgg wie zuletzt 2019 den Titel bei der Stadtmeisterschaft bejubeln. Einen coronabedingten Wermutstropfen hatte Alexander Merkel dann doch noch: „Schade, dass es dieses Jahr kein Zelt gibt.“

Ihr Autor

BT-Redakteur Christian Rapp

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Erstellt:
25. Juli 2021, 21:50 Uhr
Lesedauer:
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