Gaggenau: Feste Lüftung fürs „Goethe“

Gaggenau (BT) – Es vergeht kaum eine Ferienzeit, in der nicht Handwerker in den Schulen aktiv sind. Die schulfreie Zeit bietet sich gerade auch für größere oder den Unterricht störende Maßnahmen an.

Eingerüstet präsentiert sich momentan der fast 50 Jahre alte Pavillon 2 des Goethe-Gymnasiums Gaggenau. Foto: Judith Feuerer

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Eingerüstet präsentiert sich momentan der fast 50 Jahre alte Pavillon 2 des Goethe-Gymnasiums Gaggenau. Foto: Judith Feuerer

Schon allein optisch dürften die Arbeiten im und am Goethe-Gymnasium am meisten ins Auge stechen. „Mit der Sanierung des Pavillons II erhält das Gymnasium ein völlig neues Entree“, freut sich der Leiter des städtischen Hochbauamts, Jürgen Lauten, über die Generalsanierung des deutlich in die Jahre gekommenen Pavillons. Im Jahr 1973 wurde das quadratisch, praktische Gebäude errichtet. Gut 50 Jahre später wird es das erste Schulgebäude in Gaggenau sein, das über eine feste Lüftungsanlage verfügt.

Eine ähnliche Anlage hat die Stadt zuvor bereits beim Umbau des ehemaligen Hebelschule-Trakts zu einer neuen Kita eingebaut. Damit werde der Pavillon in jeder Hinsicht auch zu einem neuen Aushängeschild. Für 850.000 Euro wird das Dach wie auch die Fassade energetisch saniert. Die Dachabdichtung wird dabei komplett erneuert und erhält schließlich ein Gründach. In diesem Zuge gibt es neue Fenster samt Sonnenschutz und für jedes der acht Klassenzimmer dezentrale Fassadenlüftungsgeräte.

450.000 Euro für die Fachräume Physik

Weitere 450.000 Euro fließen in die Sanierung der Fachräume Physik. Mit den Arbeiten wurde bereits begonnen. So sind die Räume schon entkernt. Aktuell werden gerade die Elektroinstallationen vorgenommen. Jürgen Lauten hofft, dass bis Anfang Oktober der bauliche Part abgeschlossen ist und dann der Fachraum entsprechend ausgestattet werden kann. Parallel dazu werden im ersten Obergeschoss sämtliche Flurdecken erneuert und eine Brandmeldeanlage eingebaut. Auch die Werkräume erhalten in diesem Zuge neue schallakustische Decken und LED-Beleuchtung. Auf über 320.000 Euro werden sich die Brandschutzmaßnahmen summieren, mit denen bereits in den Pfingstferien begonnen wurde und die nun bis Ende September abgeschlossen werden sollen.

Gute Nachrichten hat der Hochbauamtsleiter zudem für die Schüler- und Lehrerschaft des Gymnasiums mit Blick auf die Beschallungsanlage, die jüngst bei einer Warnung vor Gasaustritt nur mäßig funktioniert hatte. „Die Anlage ist voll funktionsfähig und hat keine Mängel. Sie war lediglich falsch eingestellt, sodass sie nicht gut zu hören war.“ Die Anlage wurde nun wieder korrekt eingestellt und getestet. Ein weiterer Test sei geplant. In den nächsten Wochen soll zudem die digitale Basisinfrastruktur im Gymnasium ergänzt werden.


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