Gaggenauer Adventsmarkt „fast wie immer“

Gaggenau (BT) – Kunsthandwerk, Unterhaltung, Speisen und Getränke gibt es auf dem Marktplatz vom 26. November bis einschließlich 12. Dezember.

Lichterglanz und gemütliche Stunden: Das soll es in diesem Jahr wieder geben – teilweise nur mit 3G. Foto: Archiv

Lichterglanz und gemütliche Stunden: Das soll es in diesem Jahr wieder geben – teilweise nur mit 3G. Foto: Archiv

„Die Adventszeit ohne Adventsmarkt ist fast nicht denkbar“ – das weiß man auch im Gaggenauer Rathaus, und deshalb hat das Team um Marktmeisterin Edith Grimm ein Programm erarbeitet, das einen siebzehntägigen Markt unter Corona-Bedingungen erlauben soll.

Wer im vergangenen Jahr die Atmosphäre des Adventsmarktes vermisst hat, auf dem sich der Duft von Glühwein mit rauchigen Grillschwaden und süßem Waffelgeruch vermischten, der darf sich freuen: Treffen am Mittag zum Mittagstisch genauso wie der Bummel durch die Budenreihen, in denen weihnachtliche und winterliche Accessoires geboten werden – sie sollen in diesem Jahr wieder möglich sein. Der Adventsmarkt in der Gaggenauer Innenstadt „wird sogar in ähnlicher Form wie bisher stattfinden“, heißt es aus dem Rathaus.

Trennung von Gastronomie und Kunsthandwerk: Der Hauptunterschied zu früheren Märkten liegt darin, dass Imbiss- und Getränkestände streng getrennt sind von den kunsthandwerklichen Buden. Denn nach der Corona-Verordnung müsse auch im Freien bei Veranstaltungen 3G eingehalten werden, wenn gegessen oder getrunken wird.

Deshalb werden diese Buden auf dem Marktplatz gruppiert und umzäunt sein. Wer also Speisen und Getränke zu sich nehmen will, muss am Eingang einen Nachweis vorlegen können, dass er geimpft, genesen oder getestet ist.

Bands und Livemusik

Bühnenprogramm: Auf dem Marktplatz wird im 3G-Bereich auch eine Bühne stehen, auf der verschiedene Gruppen auftreten werden. Das Programm ist weit gefächert, von Weihnachtlichem bis zu Rock ‚n‘ Roll wird vieles geboten sein.

Marktgeschehen: Ohne Zugangsbeschränkungen ist das übrige Markttreiben. Insgesamt werden rund ein Dutzend Beschicker ihre Waren anbieten: Von Kerzen und Dekorationsartikel über selbst gebackene Plätzchen und Stollen bis hin zu selbst gestrickten Socken und Mützen sowie regionalen Produkten.

„Wir haben sehr viele Anfragen erhalten“, freut sich Marktmeisterin Edith Grimm über das große Interesse von Beschickern an einer Teilnahme am Gaggenauer Adventsmarkt. Damit steht 17 Tagen Adventsmarkt nichts im Wege. „Alle freuen sich wieder auf ein bisschen Normalität“ berichtet sie von den Gesprächen mit Teilnehmern. Und auch aus der Bevölkerung gebe es viele Nachfragen nach dem Stattfinden des Marktes.

Auch wenn der „Ess- und Trinkbereich“ abgegrenzt und nur über kontrollierten Zugang möglich ist, geht die Stadt davon aus, dass dies dem Markt nicht schaden werde. Die Kontrolle von 3G habe ja auch etwas Beruhigendes und vermittle Sicherheit, meint Edith Grimm.

„Die Menschen sehnen sich nach ein wenig Normalität“, sagt auch Citymanager Philipp Springer. Er hofft zudem, dass die Adventszeit dem von Corona gebeutelten Handel wieder mehr Zuwächse beschert. „Der Herbst ist gut angelaufen. Die Leute gehen wieder shoppen“, stellt er fest.

Einzelhandel macht mit: In der Adventsmarktzeit werden die Händler an den Freitagen ihre Geschäfte in der Innenstadt länger geöffnet haben. Und auch an den Adventssamstagen kann länger nach Geschenken gestöbert werden.

Wochenmarkt zieht um. Der Wochenmarkt wird während des Adventsmarkts in die Fußgängerzone verlagert. Zudem dürfen sich auch die Kinder freuen. Neben dem Marktplatz, außerhalb des eingezäunten Bereichs, steht für sie ein Kinderkarussell bereit.

Zum Artikel

Erstellt:
27. Oktober 2021, 18:37 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 31sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Orte


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.