Geisterfahrer-Unfall auf der A5: Offene Fragen

Ottersweier (BT) – Nach dem tödlichen Verkehrsunfall durch einen Falschfahrer am 7. März auf der A5 bei Ottersweier hat die Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen. Fragen bleiben unbeantwortet.

Lässt sich nicht mehr lückenlos rekonstruieren: Der Unfall auf der A5, bei dem am 7. März zwei Menschen getötet wurden. Foto: Einsatz-Report24/dpa/Archiv

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Lässt sich nicht mehr lückenlos rekonstruieren: Der Unfall auf der A5, bei dem am 7. März zwei Menschen getötet wurden. Foto: Einsatz-Report24/dpa/Archiv

Bei ihren Ermittlungen konnten die Beamten des Verkehrsdienstes Baden-Baden nicht mehr klären, an welcher Stelle der Unfallverursacher falsch auf die Autobahn auffuhr oder möglicherweise sogar auf dieser wendete, teilte das Polizeipräsidium Offenburg am Montag mit. Auch die im Fahrzeug verbauten technischen Systeme waren derart beschädigt, dass aus ihnen keine Daten generiert werden konnten, die Aufschlüsse über das Geschehen vor und während des Unfalls zuließen. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurde die Unfallakte nun der Staatsanwaltschaft übergeben.

Verletzte außer Lebensgefahr

Nach den Erkenntnissen der Polizei war in der Nacht zum 7. März ein 40-jähriger Autofahrer aus Tschechien entgegen der Fahrbahn auf der A5 unterwegs und in Höhe Ottersweier mit einem Kleinbus zusammengestoßen, der mit Männern aus Polen besetzt war. Der 40 Jahre mutmaßliche Unfallverursacher und ein 33-jähriger Mitfahrer des Kleinbusses wurden getötet, fünf weitere Insassen schwer und zwei leicht verletzt. Nach Angaben der Polizei wurden die Todesopfer in ihre Heimatländer überführt. Drei Unfallbeteiligte werden weiterhin im Krankenhaus behandelt, die Verletzten befänden sich aber nicht mehr Lebensgefahr, teilte die Polizei weiter mit.

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Erstellt:
21. März 2022, 13:25 Uhr
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