Gelungenes „Karre-Feschd“ in Weisenbach

Weisenbach (vgk) – Strahlende Gesichter und gute Laune gab es beim zweiten „Karre-Feschd“ auf dem Weisenbacher Festplatz.

Die Temperaturen lau, die Musik gut. Die Besucher des zweiten „Karre-Feschdes“ auf dem Weisenbacher Festplatz sind begeistert. Foto: Veronika Gareus-Kugel

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Die Temperaturen lau, die Musik gut. Die Besucher des zweiten „Karre-Feschdes“ auf dem Weisenbacher Festplatz sind begeistert. Foto: Veronika Gareus-Kugel

Die Besucher zeigten sich begeistert: Darüber, endlich wieder Leute treffen zu können und im Umfeld der Schwarzwaldhöhen Musik genießen zu dürfen – Feiern inklusive und natürlich mit Abstand. Die Hupen und Blinker der „Karren“ waren erneut gefordert.

Der Erfolg lässt sich an der Anzahl der Autos festmachen. „Der Andrang war so groß, dass wir uns dafür entschieden, zehn Fahrzeuge mehr als im vergangen Jahr auf den Platz zu lassen“, sagte der Vorsitzende von Wendelins Eventschmiede, Marco Krämer, im BT-Gespräch. Zudem dankte er der Gemeinde für die Unterstützung. Anlass zur Freude ist außerdem der Rückhalt in der Bevölkerung. Dass die Gemeindeverwaltung das Fest unterstützt, findet auch Thorsten Kottler aus Forbach und Vorsitzender des Sportvereins und des Karnevalsvereins, großartig.

36 Autos ließen für das Festivalfeeling in Pandemiezeiten den Sand des Festplatzes unter ihren Reifen verschwinden. In jedem Fahrzeug saßen mehr Konzertbesucher als nur der Fahrer. An den fahrbaren Untersatz gelehnt oder auf heruntergelassenen Cabrio-Verdecken sitzend wurde gefeiert. Auf dem Festplatz herrschte über die zwei Festivaltage hinweg eine entspannte und positive Stimmung. Vertreten war das ganze Murgtal, selbst bis nach Bühl hatte sich das Konzert herumgesprochen. Mit zunehmender Dunkelheit erglühten die an den Autos aufgehängten Lichtergirlanden. Wunderkerzen wurden angezündet.

Gleich zum Festival-Dienst eingetragen

Derlei Veranstaltungen habe man schon sehr vermisst, „deswegen waren wir sofort alle mit dabei, als bekannt wurde, dass es eine Neuauflage des coronakonformen Fests geben wird“, sagte im Gespräch Nina Bleier, Mitglied eines locker am Auto lehnenden Mädchen-Quartetts. Dieses ließ sich nach eigener Aussage und weil es sich bei den Veranstaltern um Freunde handele, gleich für den zweiten Festivaltag zum Dienst einteilen. „Es ist unfassbar schön, wieder so viele Menschen treffen zu können, zumal schon im zweiten Jahr in Folge auf das Altstadtfest verzichtet werden muss“, freute sich Besucherin Jana Störtzer aus Gernsbach. Auch sie jubelte mit ihren Freunden nicht nur Max Kottler zu, sondern allen Künstlern, die auftreten sollten.

Singer/Songwriter Kottler eröffnete den Freitagabend. Mit markanter Stimme und ausgefeiltem Gitarrenspiel sowie Pop- und Rockklassikern verstand er es, das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Lieder, die gefielen und gute Laune machten, eine Mischung aus Blues, Folk, Pop und Rock servierte auch Mikes Band.

Stefan Franz aus Weisenbach verpackte seine sommerlichen House-Beats am Samstagabend in eine „Klangstory“, die dem Publikum ordentlich einheizen sollte. Die Schlussakkorde unter ein rundum gelungenes Festival setzte die Band „Söhne, Heinz und Freibier“ mit Kai Wanka, Jonathan Friedl, Philipp Strobel, Timo Ossfeld und Tobias Großmann.

Auch dieses Mal fließt der Festerlös einem karitativen Zweck zu.


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