Gernsbach sagt Puppentheaterwoche ab

Gernsbach (red) – Das berühmte Gernsbacher Puppentheater-Festival kann auch 2021 coronabedingt nicht stattfinden. Das teilte die Stadt am Montag mit.

Die Puppentheaterwoche, hier ein Bild von der Begleitausstellung im Foyer der Stadthalle aus dem Jahr 2019, fällt zum zweiten Mal in Folge der Pandemie zum Opfer. Foto: Stadt Gernsbach

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Die Puppentheaterwoche, hier ein Bild von der Begleitausstellung im Foyer der Stadthalle aus dem Jahr 2019, fällt zum zweiten Mal in Folge der Pandemie zum Opfer. Foto: Stadt Gernsbach

Die Stadt Gernsbach hat die Puppentheaterwoche 2021 coronabedingt abgesagt. Die 33. Auflage der traditionsreichen Veranstaltungsreihe war für den 20. bis 27. März geplant. Die Entscheidung erfolgte schweren Herzens, um der dynamischen Pandemielage gerecht zu werden und Risiken zu minimieren, heißt es in einer Mitteilung, die gestern aus dem Rathaus kam. „Wir sind sehr traurig darüber. Wir haben alternative Konzepte für den Vorverkauf und für den Ablauf vor Ort entwickelt, aber leider lässt die Pandemie eine Durchführung nicht zu“, erklärt Kulturamtsleiterin Melanie Mußler.

Auch Bürgermeister Julian Christ bedauert die Absage: „Mit der Puppentheaterwoche bietet die Stadt Gernsbach mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren aus der Region seit mehr als drei Jahrzehnten ein herausragendes kulturelles Angebot an, das Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Im Augenblick hat der Gesundheitsschutz aber Vorrang. Wir sind voller Zuversicht, dass wir 2022 wieder eine Puppentheaterwoche erleben werden.“

Festival findet überregional Beachtung

Das jeweils zwei Wochen vor Ostern terminierte und überregional Beachtung findende Festival hatte bereits 2020 aufgrund des seinerzeitigen Lockdown nicht stattfinden können. Bühnen und Spieler aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland bieten jeweils eine Woche lang in der Stadthalle tolles Theater an, das mit seinen fantasievollen und ganz unterschiedlichen Darstellungsformen sowohl Kinder als auch Erwachsene in den Bann zieht.

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Erstellt:
25. Januar 2021, 14:10 Uhr
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