Gewitterzellen fordern Feuerwehr

Gernsbach (mm) – Zwei Gewitterzellen forderten am Freitagabend die Feuerwehr in Reichental.

Die Feuerwehr ist in Reichental gefordert.  Foto: Aaron Klewer/Einsatzreport 24

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Die Feuerwehr ist in Reichental gefordert. Foto: Aaron Klewer/Einsatzreport 24

20 Wehrangehörige mit fünf Fahrzeugen waren dort im Einsatz, berichtet Daniel Klumpp, der stellvertretende Kommandant der Gernsbacher Gesamtwehr.

Am Freitagabend gab es schwere Gewitter über dem Gernsbacher Stadtteil. Die erste Gewitterzelle zog ab etwa 17 Uhr über den Ort. Danach beruhigte sich die Lage ein wenig, die zweite Zelle entlud ihre Wassermassen ab etwa 20 Uhr. „Da ging es dann richtig los“, so Klumpp.

Durch die starken Regenfälle wurden Erde und Geröll auf die L78b, die Kaltenbronner Straße, gespült. Auch der Gernweg und der Ebenweg waren betroffen. Um eine Gefährdung von Häusern in den tieferliegenden Bereichen zu und das Vollaufen von Kellern verhindern, errichtete die Feuerwehr eine Sperre mit Sandsäcken beim Schlangenbrunnenweg. Einige Bäche in Richtung Kaltenbronn konnten die Wassermassen nicht mehr fassen und traten über die Ufer.

Ausgehobene Gullydeckel mussten wieder platziert sowie die von Geröll und Schmutz verstopften Gullys gesäubert werden. Der städtische Bauhof reinigte die Straße. Mehrere Stunden war die Feuerwehr im Einsatz, gegen 23 Uhr war dieser beendet.

Das Unwetter war auf den Bereich Reichental begrenzt. Die Nachbarorte waren nicht betroffen, „wir blieben verschont“, berichtete Weisenbachs Feuerwehrkommandant Adrian Klaiber. „Es ging an uns vorbei“, sagte auch der Forbacher Kommandant Cristian Striebich auf Anfrage des Badischen Tagblatts.

Ihr Autor

BT-Redakteur Markus Mack

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Erstellt:
6. Juni 2021, 09:40 Uhr
Aktualisiert:
6. Juni 2021, 14:30 Uhr
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