Grenke: Abstriche beim Neugeschäft

Baden-Baden (vo) – Der Leasingspezialist Grenke hat im zurückliegenden Geschäftsjahr aufgrund der Corona-Pandemie beim Leasing-Neugeschäft Abstriche machen müssen.

Die Baden-Badener Grenke AG hat 2020 beim Leasing-Neugeschäft Abstriche machen müssen. Foto: Uli Deck/dpa/Archiv

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Die Baden-Badener Grenke AG hat 2020 beim Leasing-Neugeschäft Abstriche machen müssen. Foto: Uli Deck/dpa/Archiv

Wie das Baden-Badener Unternehmen mitteilt, erreichte es ein Volumen von knapp 2,03 Milliarden Euro. Das sind etwa 29 Prozent weniger als im Jahr davor. Im letzten Quartal 2020 verbuchte Grenke demnach ein Leasing-Neugeschäft in Höhe von 426,7 Millionen Euro. Das waren gut 56 Prozent des Vorjahresergebnisses und in etwa das, was Grenke im Oktober – noch vor dem zweiten Lockdown – prognostiziert hatte. „Trotz eines zweiten harten Lockdowns haben wir unsere Prognose für das vierte Quartal getroffen. Die beginnenden Covid-19-Impfungen geben uns die Zuversicht auf ein baldiges Ende der Restriktionen“, sagte die Vorstandsvorsitzende Antje Leminsky am Dienstag zur aktuellen Entwicklung,

Das Neugeschäft im Bereich Factoring ging mit einem angekauften Forderungsvolumen von 180,0 Millionen Euro um 4,1 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode 2019 zurück. Die sechs Franchisegesellschaften steuerten 94,6 Millionen Euro bei.

Das Kreditneugeschäft der Grenke Bank mit kleineren und mittleren Unternehmen blieb im vierten Quartal mit 15,0 Millionen Euro hinter dem Vorjahresquartal (16,5 Mio.) zurück. Das Einlagengeschäft der Bank ist eine wichtige Säule der Konzernrefinanzierung mit einem Bestandsvolumen von knapp 1,54 Milliarden Euro zum Jahresende (2019: 884,9 Mio.)

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5. Januar 2021, 11:23 Uhr
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