Grenke zieht sich zurück

Baden-Baden (vo) – Firmengründer Wolfgang Grenke verlässt sein Unternehmen. Am Donnerstag legte er bei der Hauptversammlung offiziell sein Aufsichtsmandat nieder.

Abschied: Wolfgang Grenke hat sich aus dem Aufsichtsrat zurückgezogen und nun keine Ämter mehr im Unternehmen. Foto: Bernd Opitz

© BERND OPITZ

Abschied: Wolfgang Grenke hat sich aus dem Aufsichtsrat zurückgezogen und nun keine Ämter mehr im Unternehmen. Foto: Bernd Opitz

Firmengründer Wolfgang Grenke zieht sich aus seinem Unternehmen zurück. Bei der Hauptversammlung des Unternehmens am Donnerstag legte er sein Aufsichtsratsmandat nieder. Er hatte es bereits seit September 2020 ruhen lassen. Grenke gab vor Beginn der Hauptversammlung per Video eine Erklärung ab. Persönlich war er nicht bei der virtuell durchgeführten Versammlung anwesend. Er verteidigte nochmals das erfolgreiche Franchise-Geschäftsmodells des Leasingspezialisten – auf das künftig verzichtet wird – und betonte mit Blick auf die Angriffe des britischen Shortsellers Fraser Perring, auch persönlich keine Regeln verletzt zu haben. Für die Zukunft wünschte er der Grenke AG ein „ruhiges Fahrwasser“.

Der neue Vorstandsvorsitzende Michael Bücker stellte sich den Aktionären in der Hauptversammlung vor und sagte, er habe drei Kernziele bei Grenke, nämlich wieder Ruhe, Sicherheit und Perspektive in die Organisation zu bringen. „Ich will Grenke zu alter Stärke zurückführen und nach Möglichkeit noch etwas drauflegen“, sagte Bücker, dessen Vertrag zunächst über drei Jahre läuft.

Ihr Autor

Jürgen Volz

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Erstellt:
29. Juli 2021, 14:51 Uhr
Lesedauer:
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