Grünanlagen in Neusatz erfasst

Bühl (mf) – Angelegte Grünanlagen in Bühl und seinen Ortsteilen werden dokumentiert und erfasst, um deren Pflege koordinieren zu können. Der Neusatzer Rat fügt dieser Liste weitere Vorschläge hinzu.

Bei diesem sehr schön angelegten Beet gegenüber dem Rathaus wünschen sich die Neusatzer eine höhere Einstufung bezüglich der Pflegekategorie.  Foto: Martina Fuß

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Bei diesem sehr schön angelegten Beet gegenüber dem Rathaus wünschen sich die Neusatzer eine höhere Einstufung bezüglich der Pflegekategorie. Foto: Martina Fuß

Neusatz ist umgeben von viel Grün, von Reben, Wiesen und Wald. Dennoch gibt es angelegte Grünanlagen im Ortsteil, die gepflegt werden müssen und daher in einer Dokumentation der Stadt Bühl erfasst sind. Fast neun Hektar Grünflächen weisen die drei Pläne des Fachbereichs Stadtentwicklung, Bauen, Immobilien für Neusatz aus.

Die Pläne wurden dem Ortschaftsrat vorgestellt mit der Bitte, die Zusammenstellung zu überprüfen und Ergänzungen vorzuschlagen. Die Ortschaftsräte sammelten als Kenner der Gegebenheiten über zwanzig Vorschläge für die Erweiterung dieser Liste.

Einstufung in ein Pflegekonzept

Dazu zählen etwa das Ortseingangsschild von Ottersweier kommend, das nicht aufgenommen ist, obwohl es dort eine Bepflanzung gibt. „Die Vorschläge werden wir nun konkret erfassen und an die Stadt weiterleiten. Dort wird dann geprüft, wem die Grundstücke gehören und ob sie in den Plan aufgenommen werden können“, erklärt Ortsvorsteher Hans-Wilhelm Juchem. Mit der Aufnahme in die Planung verbunden ist die Einstufung in ein Pflegekonzept, das in vier Kategorien je nach Intensität der Pflegemaßnahmen unterteilt ist. In der Pflegkategorie eins werden repräsentative Anlagen auf einem hohen Standard gepflegt, wie etwa Friedhöfe oder Sportplätze, Park- und Grünanlagen. In diese Kategorie gehört nach Meinung der Neusatzer auch das große Beet in der Ortsmitte, gegenüber dem Rathaus, das derzeit nur nach Kategorie zwei gepflegt wird. Straßenbegleitgrün und Flächen rund um Schule und Kindergarten sind in Pflegekategorie zwei eingestuft, während naturnahe Anlagen oder Sanierungsflächen weniger intensive Pflege erfordern. Das Pflegekonzept legt fest, wie oft Gehölze, Hecken und Stauden zurückgeschnitten werden. „Schön wäre, wenn sich Bürger finden würden, die mithelfen, unsere Grünanlagen zu pflegen“, so Juchem.

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Erstellt:
15. Oktober 2021, 14:00 Uhr
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