Grünes Licht für Fusion von Volksbank und VR Bank

Karlsruhe/Pforzheim (tas) – Vertreterversammlungen der Volksbank Karlsruhe Baden-Baden und der VR Bank Enz plus in Remchingen stimmen mit großer Mehrheit der Verschmelzung zu.

Volksbank-Filiale in Baden-Baden. Foto: Monika Zeindler-Efler

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Volksbank-Filiale in Baden-Baden. Foto: Monika Zeindler-Efler

Die Fusion der Volksbank Karlsruhe Baden-Baden mit der VR Bank Enz plus in Remchingen ist besiegelt. Am Dienstag stimmten die Mitgliedervertreter der Volksbank in Karlsruhe mit mehr als 99 Prozent zu, einen Tag zuvor hatten die Vertreter der VR Bank mit 97 Prozent der Stimmen in Pforzheim grünes Licht für den Zusammenschluss gegeben, der mit Wirkung zum 1. Januar erfolgen soll.

Damit sind die Mitte des Jahres aufgenommenen Fusionsgespräche formell zum Abschluss gekommen. „Wir freuen uns über das klare Votum unserer Vertreterinnen und Vertreter. Sie haben damit den Weg frei gemacht für eine zukunftssichere und leistungsstarke Bank“, sagte der Vorstandschef der Volksbank Karlsruhe Baden-Baden, Andreas Lorenz. Durch den Zusammenschluss entsteht eine Genossenschaftsbank mit etwa 265.000 Kunden sowie einer Bilanzsumme von rund acht Milliarden Euro. Die Eintragung der Fusion ins Genossenschaftsregister ist für Oktober 2022 vorgesehen, die technische Zusammenlegung soll Anfang November stattfinden.

In der jetzt beschlossenen Fusion sehen beide Häuser einen wichtigen Zwischenschritt auf dem Weg zu einem noch größeren Institut.

Größter Partner ist Karlsruhe


Aktuell führt die Volksbank Karlsruhe Baden-Baden auch Fusionsgespräche mit der Volksbank Pforzheim. Sollten die Vertreterversammlungen auch diesem Vorhaben 2020 grünes Licht geben, entstünde die größte genossenschaftliche Regionalbank in Baden-Württemberg. In Deutschland läge das neue Institut auf Platz drei bei den regional orientierten genossenschaftlichen Instituten.

Größter Partner in diesem Zusammenschluss ist Karlsruhe Baden-Baden mit einer Bilanzsumme von 6,4 Milliarden Euro, die Pforzheimer kommen auf drei Milliarden Euro, die VR Bank auf 1,55 Milliarden Euro. Im neuen Geschäftsgebiet wird es dann 69 Filialen geben, sie betreuen künftig fast 380.000 Kunden.

Den ersten Schritt zu einem deutlich größeren genossenschaftlichen Institut waren die Volksbanken Karlsruhe und Baden-Baden Rastatt bereits in diesem Jahr gegangen. Sie fusionierten zum 1. Juli.

Ihr Autor

BT-Redakteur Tobias Symanski

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Erstellt:
9. November 2021, 21:48 Uhr
Lesedauer:
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