Gute Aussichten für Sinzheimer Weihnachtsmarkt

Sinzheim (ahu) – Nicht alleine möchte das Sinzheimer Rathaus über die Durchführung des Weihnachtsmarktes auf dem Rathausplatz entscheiden. Mit Vereinen hat nun eine Besprechung stattgefunden.

Wenn die Vereine mitziehen, dann kann vom 3. bis 5. Dezember ein Weihnachtsmarkt in Sinzheim stattfinden. Foto: Alois Huck/Archiv

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Wenn die Vereine mitziehen, dann kann vom 3. bis 5. Dezember ein Weihnachtsmarkt in Sinzheim stattfinden. Foto: Alois Huck/Archiv

Die Aussichten, dass vom 3. bis 5. Dezember wieder ein Weihnachtsmarkt in der Stabsgemeinde stattfindet, stehen gut. Dies war das Ergebnis nach einer Besprechung, zu der Bürgermeister Erik Ernst die Sinzheimer Vereine eingeladen hatte.

Zusammen mit seiner Mitarbeiterin Christina Braun zeigte der Bürgermeister auf, unter welchen Vorgaben ein Weihnachtsmarkt durchgeführt werden kann. Die Vertreter von rund zehn Vereinen gaben ein positives Signal, wenn auch der eine oder andere Verein eine Teilnahme noch intern abklären müsse. „Wir wollten zuerst bei den Vereinen, die für das leibliche Wohl sorgen, die grundsätzliche Bereitschaft erfragen“, erläuterte der Bürgermeister. Stünden dann die Zeichen auf „Grün“, dann erhalten die bisherigen Beschicker eine Einladung zur Teilnahme.

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hatte konkrete Hinweise herausgegeben, welche Regelungen gelten. Im Großen und Ganzen könne das bisherige Konzept eine Blaupause für den diesjährigen Weihnachtsmarkt sein. Allerdings unter den dann geltenden Corona-Bedingungen. Es muss der gesamte Bereich umzäunt sein. Durch drei Eingänge soll es Zugang zum Markt geben, der unter den bekannten 3G-Bedingungen (geimpft, getestet, genesen) besucht werden kann. Die Gemeinde hat als Veranstalter die Pflicht, eine Datenverarbeitung durchzuführen, was mit der Luca-App problemlos und schnell möglich gemacht werden soll, hieß es am Montag.

Maskenpflicht nicht beim Essen und Trinken

Grundsätzlich sei Maskenpflicht, so die aktuellen Vorgaben des Ministeriums. Zu diesem Punkt und zu den Abstandsregeln wollten die Vereinsvertreter weitere Infos. „Während des Verzehrs kann natürlich keine Maske getragen werden, aber Abstand zu halten ist sicher möglich“, meinte Erik Ernst. Etwas Abstand zu halten, wäre auch für die Masken tragenden Zuschauer beim Bühnenprogramm ratsam, denn kleine Gruppen sollen wie bisher für den musikalischen Part beim Weihnachtsmarkt sorgen. Mit etwas gutem Willen und Verständnis für die außergewöhnliche Situation sollte vieles kein Problem sein, appellierte der Bürgermeister.

Für die Vereine und die Anbieter in den Verkaufsständen sei auch der Punkt Desinfektion ein Thema. Wo Speisen und Getränke angeboten werden, sei es sinnvoll, Stehtische aufzustellen, damit sich keine größeren Besuchergruppen bilden. Insbesondere bei den Zugängen sind Hygieneständer mit Desinfektionsmittel aufzustellen.

Kleinen Gruppen soll es ermöglicht werden, beim Weihnachtsmarkt mit Musik aufzutreten. Foto: Alois Huck/Archiv

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Kleinen Gruppen soll es ermöglicht werden, beim Weihnachtsmarkt mit Musik aufzutreten. Foto: Alois Huck/Archiv

Wie bisher kann im Bürgersaal des Rathauses eine Kunstausstellung besucht werden. Der Nikolaus wird dagegen nicht am Sonntagnachmittag den Weihnachtsmarkt besuchen. Er solle lieber jeden Tag zusammen mit Knecht Ruprecht von Zeit zu Zeit durch den Weihnachtsmarkt schlendern und auch als Fotomotiv zur Verfügung stehen, so die Überlegungen, um große Ansammlungen zu vermeiden. „Dies alles nach derzeitigem Stand der Dinge“, so der Bürgermeister. Falls aber die „Zahlen nach oben schießen würden“ wäre eine kurzfristige Absage des Marktes denkbar.

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Erstellt:
13. Oktober 2021, 13:00 Uhr
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