Guter Test für KSC und SC Freiburg

Karlsruhe (fal) – Der Vergleich in der Länderspielpause nutzten Zweitligist KSC und Bundesligist SC Freiburg zum Testen. Der Bundesliga-Dritte behielt dabei mit 2:1 die Oberhand.

KSC-Spieler Efe-Kaan Sihlaroglu  (rechts) zieht an Freiburgs Noah Weisshaupt vorbei. Foto: Helge Prang/GES

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KSC-Spieler Efe-Kaan Sihlaroglu (rechts) zieht an Freiburgs Noah Weisshaupt vorbei. Foto: Helge Prang/GES

Engagiert, wie man beide Trainer kennt, coachten Christian Eichner und Christian Streich ihre Mannschaften beim gestrigen Testspiel des Karlsruher SC gegen den SC Freiburg. Dabei wurde der Bundesliga-Dritte aus dem Breisgau vor 300 Zuschauern im Jugend-Stadion des gastgebenden Zweitligisten KSC seiner Favoritenrolle mit einem 2:1-Sieg (2:0) gerecht.
Wie angekündigt fielen bei den Gastgebern neben den langzeitverletzten Feldspielern Leon Jensen, Sebastian Jung, Robin Bormuth und Marc Lorenz kurzfristig auch noch Malik Batmaz (Erkältung) und Christoph Kobald aus, der sich Training das Sprunggelenk vertreten hatte. Chefcoach Christian Eichner schonte seinen Kapitän Jerôme Gondorf, den früheren SC-Profi, und gab Ersatzkeeper Markus Kuster Spielpraxis. Deshalb nahmen auf der Karlsruher Ersatzbank neben dem dritten Torhüter Niklas Heeger nur fünf Mann Platz – unter ihnen Jungprofi Efe-Kaan Sihlaroglu aus der U17.

Auch die Freiburger Bank war mit einem Torwart und fünf Feldspielern – vier davon aus der zweiten Mannschaft – nur mager besetzt. In der Startelf aber war der Bundesliga-Dritte natürlich namhaft bestückt – unter anderem mit Manuel Gulde, Nicolas Höfler, Janik Haberer und Vincenzo Grifo.

Die erstklassigen Gäste nahmen das Heft sofort in die Hand und gingen schon in der siebten Minute durch einen Kopfball von Nishan Burkart in Führung. Zwar hätte Dominik Kother schon eine Minute später den Ausgleich herstellen können, schoss jedoch links vorbei. Freiburg blieb trotzdem am Drücker und hatte durch Janik Haberer und erneut Burkart gute Möglichkeiten, seinen Vorsprung auszubauen. Das verdiente 2:0 durch Rechtsverteidiger Lukas Kübler, der diesmal im linken Mittelfeld wirkte, war allerdings erst nach etwas mehr als einer halben Stunde fällig (31.), denn der KSC befand sich zwischenzeitlich auf Augenhöhe mit seinen Gästen.

Kother gelingt Anschlusstor

Nach dem Seitenwechsel hatten die Wildparkprofis dann ihre stärkste Phase in der Partie, und Dominik Kother unterstrich seine insgesamt gute Leistung mit dem Anschlusstreffer (54.). Als Freiburgs Trainer Streichs bemerkte, dass das Spiel kippen könnte, rief er nach etwa einer Stunde Spielzeit seine Mannschaft energisch zur Ordnung, und der Sport Club kontrollierte fortan wieder das Geschehen bis zum Schlusspfiff. „Das war ein guter Test gegen eine gute KSC-Mannschaft. Jetzt haben bei uns wieder einige Spieler mehr 90 Minuten in den Beinen – das ist wichtig. Ich gewinne immer Erkenntnisse, wenn ich die Jungs spielen sehe und auch auf verschiedenen Positionen einsetze“, meinte der Freiburger Cheftrainer.

„Unser früher Rückstand bahnte sich sozusagen an“, fasste KSC-Coach Christian Eichner seine Eindrücke zusammen. „Ich habe das 0:1 kommen sehen. Und das 0:2 war zu einfach.“ Insgesamt aber, „unter Berücksichtigung aller personellen Umstände“, war auch der KSC-Trainer durchaus zufrieden, mit dem, was seine Schützlinge gezeigt haben. „In dieser Aufstellung haben wir ja noch nie gespielt.“

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Erstellt:
11. November 2021, 17:26 Uhr
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