Helmlingen fehlt noch ein Sieg bis Hamburg

Rheinau (moe) – Die Handballer des TuS Helmlingen gehören zu den besten acht Amateurteams Deutschlands. Dabei soll es aber nicht bleiben: Mit einem Sieg gegen HF Illtal will der Südbadenligist ins Pokalhalbfinale einziehen.

Mike Reichenberger(am Ball) und seine Helmlinger Kollegen wollen ins Halbfinale um den deutschen Amateur-Pokal

© Hartmann

Mike Reichenberger(am Ball) und seine Helmlinger Kollegen wollen ins Halbfinale um den deutschen Amateur-Pokal

Die Pflicht wurde mit Bravour bestanden, jetzt steht für die Handballer des TuS Helmlingen die Kür an: In der Südbadenliga hat das Team von Trainer Ralf Ludwig seine beiden vergangenen Spiele souverän gewonnen und dabei mit dem klaren Erfolg bei der HSG Freiburg am vergangenen Wochenende endlich den ersten Auswärtserfolg der Saison eingefahren. Das hat den TuS um Kapitän Mike Reichenberger (Foto: Hartmann) im nach wie vor engen Rennen um den Klassenerhalt vom vorletzten auf den achten Platz gespült. Gleichzeitig können die Helmlinger nun ganz befreit die nächste, äußerst reizvolle Aufgabe angehen: Am Fastnachtssonntag gastiert das Ludwig-Team im Viertelfinale um den deutschen Amateur-Pokal im saarländischen Eppelborn, wo es auf die HF Illtal trifft.

Unter den besten acht Amateurteams

„Wir sind stolz, unter den besten acht Mannschaften zu stehen und Südbaden vertreten zu dürften“, so Ludwig. Dabei soll es aber nicht bleiben: Nachdem der TuS es soweit geschafft hat, „wollen wir jetzt auch unsere Chance nutzen“, betont der Coach. Denn sollte Helmlingen das Duell gegen den Oberligisten (Rheinland-Pfalz/Saar) gewinnen, wäre der Weg frei nach Hamburg. Dort werden am 4. April die Finalisten ermittelt, die sich einen Tag später im Rahmen des Final Four um den DHB-Pokal in der Barclaycard Arena duellieren.

Wiedersehen mit Marcus Simowski

Bis dahin ist es freilich noch ein weiter Weg, doch seit dem Jahreswechsel „greift unser System immer besser“, sagt Ludwig und sieht sein Team im Aufwind. Daher ist ihm auch vor der Aufgabe am Sonntag nicht bange, obwohl der Trainer eingesteht, dass Illtal „große Qualität“ besitzt. Auch wenn die Gastgeber in hiesigen Gefilden eher unbekannt sind, weiß Ludwig, was auf ihn zukommt: „Ich kenne deren System“, so der Coach, der mit einem abwehrstarken Gegner rechnet. Dabei kommt es übrigens zum Wiedersehen mit Marcus Simowski. Vor seinem Engagement bei den Illtaler Zebras war der A-Lizenz-Inhaber Trainer in Willstätt.

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Erstellt:
20. Februar 2020, 18:00 Uhr
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