Hochwasserlage entspannt sich langsam

Die Ankerbrücke und die Fährstraße in Plittersdorf wurden wegen des Hochwassers gesperrt. Foto: Frank Vetter

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Die Ankerbrücke und die Fährstraße in Plittersdorf wurden wegen des Hochwassers gesperrt. Foto: Frank Vetter

Es gab überschwemmte Straßen und Behinderungen für die Schifffahrt. Bei Plittersdorf musste ein 48-jähriger Kanu-Fahrer im Altrhein gerettet werden. Er war gekentert (den ausführlichen Bericht dazu mit Bildern rund ums Hochwasser in der Region können Sie hier lesen). Durch das beherzte Eingreifen zweier Zeugen konnte er gerettet werden.

Ein 35 Jahre alter Mann wurde am Freitagabend am Rheinufer in Eggenstein-Leopoldshafen (Landkreis Karlsruhe) vom Hochwasser überrascht, wie die Polizei mitteilte. Der Mann stand bis zur Hüfte im Wasser, konnte sich in der Dunkelheit nicht mehr selbst befreien und rief mit seinem Handy Hilfe. Ob der obdachlose Mann im Schlaf vom Wasser überrascht worden war, war zunächst unklar.

Bis in die Nacht zum Sonntag war der Pegel bei Maxau sogar auf 8,50 Meter gestiegen. Am Sonntag fielen die Werte dann wieder langsam. Wann der Schiffsverkehr wieder aufgenommen werden kann, war unklar. Wie eine Sprecherin der Hochwasservorhersagezentrale (HVZ) am Montag mitteilte, wird der Schiffsbetrieb aber wohl wegen des Tauwetters noch einige Tage untersagt bleiben.

Neben dieser Hochwasserproblematik hatte das Tauwetter vor allem im Süden Baden-Württembergs für hohe Wasserstände gesorgt. An vielen Orten stiegen die Pegel nach Angaben der HVZ auf einen Bereich, der statistisch gesehen einmal in zwei Jahren erreicht wird.

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Erstellt:
1. Februar 2021, 08:00 Uhr
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