Hochwasserzug aus dem Kreis hilft in Rheinland-Pfalz

Rastatt (BT) – Ein Hochwasserzug aus dem Landkreis Rastatt ist gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe zu den Überschwemmungsgebieten in Rheinland-Pfalz gestartet.

Die Mitglieder des Hochwasserzugs des Landkreises treffen in Rastatt zusammen. Foto: Tobias Ulrich/Landratsamt

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Die Mitglieder des Hochwasserzugs des Landkreises treffen in Rastatt zusammen. Foto: Tobias Ulrich/Landratsamt

Beteiligt sind die Feuerwehren aus Gernsbach, Bühl und Durmersheim. Die Hilfskräfte sollen bei einer zweiten Hochwasser-Welle in Rheinland-Pfalz zum Einsatz kommen, heißt es in einer Anforderung des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Die Helfer trafen sich am Montag auf dem Areal der Feuerwache Rastatt, um von dort aus gemeinsam zunächst zur Landesfeuerwehrschule nach Bruchsal und danach mit weiteren Hilfskräfte in das benachbarte Bundesland zu fahren, teilte die Landkreisverwaltung mit.

Aus dem Landkreis Rastatt werden 21 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen entsandt – drei davon aus Bühl, je eines aus Gernsbach und Durmersheim. Nach Auskunft von Kreisbrandmeister Heiko Schäfer hat sich die Hochwasserlage in Mittelbaden mittlerweile soweit entspannt, dass man Einsatzkräfte entsenden kann. „Wir waren vor allem in der Rheinschiene zunächst zurückhaltend, weil wir sicherstellen wollten, dass im Falle einer Zuspitzung der Lage noch genügend qualifizierte Helfer vor Ort sind“, erklärte Schäfer. Mittlerweile könne man im Landkreis Rastatt aber Entwarnung geben.

Bereits in der vergangenen Woche wurden zwei Module Patiententransport des Bevölkerungsschutzes in das Einsatzgebiet entsandt. Diese werden nebst einem Versorgungsfahrzeug mit sechs Einsatzkräften durch die DRK-Kreisverbände Bühl-Achern und Rastatt gestellt.

Neben dem Hochwasserzug aus dem Landkreis Rastatt sind weitere Züge aus der Stadt Pforzheim, dem Enzkreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis beteiligt. Hinzu kommen eine Führungskomponente und ein Logistikzug der Städte Mannheim und Heidelberg. Alle beteiligten Hilfskräfte haben sich bei der Landesfeuerwehrschule Bruchsal zur gemeinsamen Abfahrt mit dem entsprechenden Marschbefehl getroffen. Der Schwerpunkt des Einsatzes liegt im Bereitstellen von Pumpenkapazitäten.

Spontane Hilfsaktion der Rastatter Wehr

Bereits am Samstag waren Mitglieder der Rastatter Feuerwehr zu einem Hilfstransport aufgebrochen. Nach einem Aufruf in der Whatsapp-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt wurden Sachspenden aus der gesamten Region – von Rheinmünster bis Malsch – zur Feuerwache gebracht. Die Rastatter Floriansjünger nahmen Kontakt zum Einsatzzentrum auf dem Nürburgring auf und erfragten, was für den Erstzugriff benötigt wird. Noch am gleichen Abend trat dann ein Hilfstransport seine Fahrt in Richtung Nürburgring an.

Einen spontanen Hilfstransport organisiert der Rastatter Feuerwehr. Foto: Frank Vetter

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Einen spontanen Hilfstransport organisiert der Rastatter Feuerwehr. Foto: Frank Vetter

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Erstellt:
19. Juli 2021, 16:59 Uhr
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