Hügelsheim: Neuer Rektor tritt Dienst an

Hügelsheim (sawe) – Erster Arbeitstag für Dimitri Ridenger, den neuen Rektor der Nikolaus-Kopernikus-Grund- und Werkrealschule Hügelsheim. Bürgermeisterin Kerstin Cee begrüßt den neuen Schulleiter.

Erster Austausch: Der neue Rektor der Nikolaus-Kopernikus-Grund- und Werkrealschule, Dimitri Ridenger, und die neue Bürgermeisterin Kerstin Cee.  Foto: Sabine Wenzke

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Erster Austausch: Der neue Rektor der Nikolaus-Kopernikus-Grund- und Werkrealschule, Dimitri Ridenger, und die neue Bürgermeisterin Kerstin Cee. Foto: Sabine Wenzke

Dimitri Ridenger ist glücklich: „Die Nikolaus-Kopernikus-Grund- und Werkrealschule Hügelsheim-Sinzheim ist meine Wunschschule“, freut sich der neue Rektor, der gestern mitten in den Sommerferien seinen ersten Arbeitstag im Spargeldorf hatte. „Es ist eine gute Wahl und ein Segen für Hügelsheim“, zeigte sich Bürgermeisterin Kerstin Cee beim Pressegespräch überzeugt.

Bereits zuvor hatten sich die Beiden am Morgen zu einem ersten Austausch über Schulthemen und -probleme getroffen. Beide sind übereinstimmend der Meinung, dass der Werkrealschulstandort in Hügelsheim erhalten bleiben soll. Auch künftig werden regelmäßige Arbeitsgespräche zwischen Bürgermeisterin und Schulleiter stattfinden, kündigte Cee an. Es gebe zwar nur noch einige Werkrealschulen im Umkreis, doch zeigten die Schülerzahlen, dass das Werkrealschul-Konzept immer mehr an Bedeutung bei den Eltern gewinne, meinte Ridenger, der zudem von einer hervorragenden Pädagogik sprach. Der Lehrinhalt der Werkrealschule ist im Vergleich zur klassischen Realschule mehr auf die Interessen der Schüler spezialisiert.

Bereit für Herausforderungen

Er freue sich auf seine neue Aufgabe, habe bereits das Kollegium der Schule kennengelernt und müsse sich nun in den nächsten zwei Wochen intensiv einarbeiten, sagt der Rektor. Die neue Aufgabe sieht der 38-Jährige auch als Herausforderung: Schließlich gibt es mit Haupt- und Werkrealschule zwei unterschiedliche Schularten, die zudem in zwei Schulgebäuden räumlich voneinander getrennt sind. Außerdem ist die Nikolaus-Kopernikus-Schule deutlich größer als sein bisheriger Wirkungsort: Ridenger war zuvor Schulleiter an der Bernstein-Schule im Gaggenauer Stadtteil Sulzbach, die 48 Schüler und mit ihm fünf Lehrer zählt. Die Nikolaus-Kopernikus-Schule besuchen rund 260 Schüler, die von mehr als 20 Pädagogen unterrichtet werden. „Und es bleibt abzuwarten, welche Stolpersteine uns die Pandemie noch in den Weg legen wird“, fügt Ridenger an. Gleichwohl geht er mit Elan ans Werk, will zusammen mit dem Kollegium „die Schule zum Wohle der Kinder und Jugendlichen voranbringen“.

Schulleiter hat Vorerfahrungen

Dimitri Ridenger stammt aus Kasachstan, kam 1994 nach Deutschland und hat deutschstämmige Vorfahren. Der Vater von drei Kindern lebt mit seiner Familie in Hügelsheim. Zudem engagiert er sich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik, ist seit zwei Jahren Gemeinderat (FWG).

Nach seinem Studium an der PH in Karlsruhe 2004 absolvierte er 2009 seinen Vorbereitungsdienst an der Grund- und Hauptschule Sandweier, sammelte ab 2010 erste Erfahrungen im Schuldienst an der Favoriteschule in Kuppenheim und erwarb bei Fortbildungen und Seminaren das Rüstzeug, das eine Schulleitung für den Schulalltag benötigt. Das Gelernte setzte er dann ab September 2018 als Schulleiter in Sulzbach um. In Hügelsheim will Dimitri Ridenger, der in seiner Freizeit „Cross-fit“ – eine Mischung aus Laufen Schwimmen und Krafttraining betreibt, gerne viel liest und der Gartenarbeit frönt – Sport unterrichten und die Schülerbetreuung an einem Nachmittag übernehmen.


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