Im Jugendhaus Gernsbach endet eine Ära

Gernsbach (BT) – Das Jugendhaus in der Schwarzwaldstraße ist am Freitag, 29. Oktober, letztmals in herkömmlicher Weise geöffnet.

Der damals neu eingerichtete Jugendtreff ging im November 1996 an den Start. Foto: Nicoletta Arand/Stadt Gernsbach

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Der damals neu eingerichtete Jugendtreff ging im November 1996 an den Start. Foto: Nicoletta Arand/Stadt Gernsbach

Damit endet die 25-jährige Ära, in der die Stadt Gernsbach die Einrichtung betrieben hat. Der damals neu eingerichtete Jugendtreff ging im November 1996 an den Start, blickt die städtische Pressestelle zurück. Sozialpädagoge Mathias Winter leitete das Haus seit 2007. In den 14 Jahren habe er das Kinder- und Jugendhaus maßgeblich geprägt. In den letzten Jahren wurde er von der pädagogischen Fachkraft Friedemann Roth unterstützt.

Im November beginnen die Umbauarbeiten

Elementare Bestandteile des Konzepts waren der offene Treff für Jugendliche ab 13 Jahren an drei Nachmittagen sowie für Kinder und Jugendliche an einem Nachmittag. Zudem gab es einmal wöchentlich ein niederschwelliges Beratungsangebot, in dem sich Jugendliche Rat und Unterstützung zu privaten wie schulischen oder beruflichen Anliegen einholen konnten. Auch während der Zeit der Kontaktbeschränkungen hielt das Team ein coronagerechtes Beratungsangebot aufrecht. „Wir bedanken uns bei Friedemann Roth sowie ganz besonders bei Mathias Winter für seine langjährige Arbeit und wünschen ihm für den jetzt anstehenden Ruhestand alles Gute“, betont Hauptamtsleiter Thomas Lachnicht.

Jugendarbeit soll ausgebaut werden

Im November beginnen die Umbauarbeiten im städtischen Gebäude. 2022 geht die Trägerschaft an den Internationalen Bund (IB), Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit, über, die Neueröffnung soll voraussichtlich im Frühjahr 2022 erfolgen. Der IB betreibt landesweit mehrere Jugendhäuser, darunter eins in Durmersheim. Der Plan des IB sehe zahlreiche Projekte vor, die sich mit den im Rahmen der Jugendbeteiligung geäußerten Vorstellungen decken.

„Mit dem IB haben wir einen erfahrenen und verlässlichen Träger an unserer Seite, der in enger Zusammenarbeit mit der Stadt die Jugendarbeit weiter ausbauen wird“, freut sich Bürgermeister Julian Christ über die zukunftsorientierte Lösung.


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