In Elchesheim-Illingen gibt’s bald Knöllchen

Elchesheim-Illingen (BT) – Appelle der Gemeinde an Parksünder fruchteten wenig. Nun teilen sich Elchesheim-Illingen und Au am Rhein einen Vollzugsbediensteten. Im April startet er mit Kontrollen.

Falschparker in Elchesheim-Illingen und Au am Rhein müssen bald mit Knöllchen rechnen. Foto: Arne Dedert/dpa

© picture alliance/dpa

Falschparker in Elchesheim-Illingen und Au am Rhein müssen bald mit Knöllchen rechnen. Foto: Arne Dedert/dpa

In den vergangenen Jahren haben Parkverstöße auch in Elchesheim-Illingen massiv zugenommen. Durch die Missachtung der gesetzlichen Parkregeln wird immer öfter die Durchfahrt von Rettungs-, Feuerwehr- und Müllabfuhrfahrzeugen sowie von Omnibussen stark behindert, so eine Pressemitteilung aus dem Rathaus. Dabei sei in Notfällen gerade für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge ein ungehindertes Erreichen der Einsatzstelle und der damit verbundenen Hilfeleistung unabdingbar. Außerdem würden Fußgänger und hier insbesondere Kinder und ältere Menschen durch das Parken auf den Gehwegen stark gefährdet.

Nachdem viele Appelle der letzten Jahre nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, was man m Rathaus bedauert, hat die Gemeinde Elchesheim-Illingen zusammen mit der Nachbargemeinde Au am Rhein einen gemeinsamen Gemeindevollzugsbediensteten eingestellt (wir berichteten).

Ihm obliegt künftig die Überwachung des ruhenden Verkehrs im Gemeindegebiet und die daraus resultierende Feststellung von Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung.

Am Anfang wird ein Auge zugedrückt

Der Gemeindevollzugsbedienstete wird voraussichtlich ab April seine Arbeit in Elchesheim-Illingen aufnehmen. Um die Einwohnerschaft zunächst zu sensibilisieren werden vorerst lediglich Hinweise auf die begangenen Verstöße verteilt. Nach dieser Eingewöhnungsphase wird der Gemeindevollzugsdienst jedoch gebührenpflichtige Verweise erteilen.

Parken auf Gehwegen grundsätzlich verboten

Die wichtigsten Regeln für sicheres und richtiges Parken hat die Gemeindeverwaltung in ihrer Pressemitteilung zusammengefasst:

Das Halten und Parken auf Gehwegen ist grundsätzlich verboten, soweit es nicht durch Verkehrszeichen oder Parkflächenmarkierungen ausdrücklich erlaubt ist.

An engen und an unübersichtlichen Straßenstellen sowie im Bereich von scharfen Kurven ist nicht nur das Parken, sondern auch das Halten unzulässig.

Es darf nicht auf beiden Seiten einer Straße geparkt werden, da dadurch die Durchfahrt zum Beispiel von Rettungs-, Feuerwehr- und Müllabfuhrfahrzeugen sowie von Omnibussen behindert wird.

Verboten ist das Parken auch gegenüber Grundstücksein- und Ausfahrten, wenn dadurch die Ein- und Ausfahrt behindert oder gar blockiert wird. Insbesondere gegenüber Geschäften und Gewerbebetrieben dürfen keine Fahrzeuge abgestellt werden, da ansonsten Anlieferfahrzeuge (Lkw) an der Grundstücksein- oder -ausfahrt gehindert werden.

Die Gemeindeverwaltung bittet die Bevölkerung nochmals dringend, die gesetzlichen Parkregeln zu beachten und damit das rücksichtsvolle Miteinander zu stärken.

Zum Artikel

Erstellt:
7. März 2021, 14:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 01sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.