Jahnhalle Gaggenau: Tina T. und „2G-plus“

Gaggenau (tom) – Im vierten Anlauf wollen die Panthers endlich ihr Konzert in der Jahnhalle ausrichten. Am Samstag, 23. Oktober, gastiert die Band „Tina T. Cover No.1“. Es gilt die Regel „2G-plus“.

Ein Feuerwerk der größten Hits von Tina Turner versprechen Barbara Lynette Heß und die Band „Tina T. Cover No. 1“ für ihr ausverkauftes Konzert am 23. Oktober in der Jahnhalle. Foto: APH

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Ein Feuerwerk der größten Hits von Tina Turner versprechen Barbara Lynette Heß und die Band „Tina T. Cover No. 1“ für ihr ausverkauftes Konzert am 23. Oktober in der Jahnhalle. Foto: APH

Aller guten Dinge sind .... vier! Zumindest für die Panthers Gaggenau und die Show „Tina T. Cover No.1“, die sie in der Jahnhalle ausrichten wollen. Dreimal terminiert, dreimal wegen Corona verschoben, nun soll am Samstag, 23. Oktober, endlich das Konzert stattfinden. Erstmals in Gaggenau wird dabei die sogenannte 2G-plus-Regel zur Anwendung kommen.

2G-plus, das steht für die Zutrittsbedingungen für diesen Abend: Genesen oder geimpft – oder ein negativer PCR-Test, der maximal 48 Stunden alt ist.

Die Veranstalter, die Handballspielgemeinschaft Panthers Gaggenau und das Kulturamt, sehen sich dabei in Einklang mit der derzeitigen Corona-Verordnung des Landes. Diese lässt eine etwas strengere Handhabung der üblichen 3G-Regel zu: Statt einfachem Antigen-Test kann ein Veranstalter einen PCR-Test fordern.

Erleichterungen bei der Maskenpflicht

Leo Stich ist nicht nur Manager der Panthers, sondern auch als Konzertveranstalter erfahren. Schließlich gehört er zu den Organisatoren der Gaggtival-Openair-Konzerte auf dem Marktplatz. Er beschreibt die Vorteile von 2G-plus für Zuschauer und auch Veranstalter: Zwar gelte in der Halle Maskenpflicht auf den Wegen, zum Beispiel zu Getränken, Imbiss oder WC. Aber mit 2G-plus darf man am Sitz- oder Stehplatz die Maske auch dann abnehmen, wenn man nichts trinkt oder verzehrt.

Letztlich werden so der Aufenthalt sowie Verkauf und Konsum von Speisen und Getränke erleichtert. Stich: „Und es muss keiner drei Stunden lang an einer Flasche Wasser herumnippen, nur damit er die Maske unten lassen kann.“

Andererseits tragen die Panthers nun das Risiko, dass der eine oder andere Besucher seine Karte an einer der Vorverkaufstellen zurückgibt – weil er keinen PCR-Test vorlegen will.

Hoffen auf eine stabile Inzidenz

350 Karten durften mit Blick auf die Hygieneregeln für das Konzert ausgegeben werden. Sie sind seit Langem komplett verkauft. Zu normalen Zeiten wären es deutlich mehr Karten gewesen, die man ausgegeben hätte. Was an Tickets zurückgegeben wird, kommt noch mal kurzfristig in den Verkauf, aber, so betont Leo Stich: „Wir hoffen natürlich, dass alle, die eine Karte haben, sich an die 2G-plus-Regel halten werden.“ Die Panthers werden dies am Halleneingang kontrollieren und Besucher gegebenenfalls zurückweisen.

Eine Unsicherheit besteht noch: Die jetzt gültige Corona-Verordnung vom 15. September endet mit Ablauf des 14. Oktober. Aber Ordnungsamtsleiter Dieter Spannagel zeigte sich im BT-Gespräch optimistisch mit Blick auf Impfquoten und Hospitalisierungs-Inzidenz: „Wir hoffen natürlich, dass die jetzige Verordnung dann noch passt.“

Ursprünglich hätte das Konzert am 28. März 2020 stattfinden sollen; es wurde verschoben auf 17. Oktober 2020, dann auf 17. April 2021 und ein weiteres Mal auf 23. Oktober 2021.

Ihr Autor

BT-Redakteur Thomas Senger

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Erstellt:
29. September 2021, 06:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 18sec

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