Josef-Schofer-Schule Bühlertal erhält neue Fenster

Bühlertal (fvo) – Die Dr. Josef-Schofer-Schule bekommt einen neuen Dreh. Zumindest bei der Fensterfront, die in diesen Wochen komplett ausgetauscht wird.

Es geht voran: In der Dr. Josef-Schofer-Schule werden die alten Kipp-Schwingflügel durch neue Modelle ersetzt. Foto: Franz Vollmer

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Es geht voran: In der Dr. Josef-Schofer-Schule werden die alten Kipp-Schwingflügel durch neue Modelle ersetzt. Foto: Franz Vollmer

„Das stellt nicht nur eine energetisch-wärmetechnische Verbesserung dar, die neuen Fenster lassen sich auch besser öffnen“, berichtet Bauamtsleiter Norbert Graf. Stichwort Querlüftung. Anfang Herbst habe man mit den Arbeiten begonnen und in den Herbstferien bereits eines der insgesamt drei Geschosse des so genannten Oberstufenbaus mit Blickrichtung zum Pausenhof hin bearbeitet.

Bei der Maßnahme werden sukzessive die alten Kipp-Schwingflügel mit horizontaler Achse auf halber Höhe durch kleinteilige vertikale Modelle ersetzt.

Ganz nebenbei ist mit der neuen Optik – dunkle Anthrazitelemente, helle Flügel – auch eine gewisse Lebendigkeit mit verbunden. „Dadurch wird die Fassade nicht mehr so langweilig, sondern auffällig beziehungsweise aufgelockert“, verspricht Graf. Der Sockelbereich mit den grauen Fliesen (auf Höhe der Werkräume) bleibt unangetastet.

Wenn alles rund läuft, hofft Graf, dass bis Jahresende Fenstermaßnahmen und Außenfassadenarbeiten abgeschlossen sind. Das schließt neben neuen Fensterbänken nebst Verputzarbeiten auch das Anbringen eines neuen Sonnenschutzes in Form von Jalousien ein, inklusive elektrischem Anschluss. „Gerade morgens ist die Blendwirkung auf dieser Gebäudeseite doch enorm“, berichtet Graf.

Das dürfte umso mehr gelten, als die Klassenräume mit der Elektroinstallation sowie EDV-Verkabelung und -Vernetzung auch Computer und Großbildschirme (hinter der Tafel) erhalten, zumindest die zwei unteren Geschosse. Der obere Stock bleibt außen vor, entsprechend dem Betreuungskonzept müssen zunehmend mehr Räume für Sonderzwecke (Randzeiten- und Hausaufgabenbetreuung) zur Verfügung gestellt werden.

Arbeiten im laufenden Schulbetrieb

Schwierigkeit sei laut Graf natürlich, dass alles während des laufenden Schulbetriebs über die Bühne gehen muss, aber etappenweise durchgeführt hielten sich die Behinderungen im Rahmen, „das läuft eigentlich ganz gut“.

Des weiteren gilt es, den Brandschutz auf aktuellsten Stand zu bringen, inklusive funkvernetzten Rauchmeldern und separater Abtrennung der Schulgeschosse. Im rückwärtigen Bereich (zum Hang hin) wird eine Stahltreppe als Fluchtweg installiert. Die bisherige Spindeltreppe sei laut Graf nicht mehr zulässig.

Weiter auf der Agenda steht der Einbau einer abgehängten Akustikdecke im Foyer, die mit Blick auf den naturgemäßen Lärmpegel in der Grundschule die Ohren nicht nur der Pädagogen sicher nachhaltig entlasten dürfte. Bis Mitte 2022 soll der zweite Abschnitt abgeschlossen sein, bei dem insgesamt 650.000 Euro an Sanierungskosten anfallen.

Alles in allem liege man damit laut Graf damit nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell im vorgegebenen Rahmen. Zusammen mit dem ersten Bauabschnitt (Sanierung des Verwaltungstrakts) und inklusive Brandschutz liegen die Gesamtkosten bei rund einer Million Euro. Von der Gemeinde selbst ist abzüglich der Zuschüsse inklusive Ausgleichsstock (129.000 Euro) ein Anteil von 560.000 Euro zu stemmen.

Ihr Autor

BT-Redakteur Franz Vollmer

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Erstellt:
22. November 2021, 11:00 Uhr
Lesedauer:
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