KSC: Wimmer geht, Jensen kommt

Karlsruhe (BT) – Der Kader für die kommende Saison nimmt beim Karlsruher SC allmählich Kontur an: Nachdem am Sonntag ein Quartett verabschiedet wurde, verlässt auch Leihspieler Wimmer den KSC.

Kommt ablösefrei vom FSV Zwickau in den Wildpark: Leon Jensen (rechts). Foto: Jan Woitas/dpa

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Kommt ablösefrei vom FSV Zwickau in den Wildpark: Leon Jensen (rechts). Foto: Jan Woitas/dpa

Es war letztlich ein kurzes Gastspiel, das Kevin Wimmer im Karlsruher Wildpark gab. Erst Anfang Februar lieh der badische Fußball-Zweitligist den 28-jährigen Innenverteidiger vom englischen Zweitligisten Stoke City aus. Am Montag informierte der Österreicher nun KSC-Sportchef Oliver Kreuzer, dass ein Verbleib für ihn ausgeschlossen sei. Für die Blau-Weißen kam Wimmer bislang zehnmal zum Einsatz. Für die sportliche Leitung des KSC geht es nun darum, einen weiteren Innenverteidiger zu verpflichten.

Während Wimmer den Wildpark verlässt, wird Leon Jensen ihn ab Sommer nahezu täglich sehen. Der 23-jährige Mittelfeldspieler kommt ablösefrei vom Drittligisten FSV Zwickau und erhält einen Vertrag bis 2023. Dies teilte der KSC am Dienstagmittag mit. „Leon ist ein sehr variabler Spieler. Er fühlt sich sicherlich im Zentrum am wohlsten, kann aber auch auf den Außen zum Einsatz kommen“, wird KSC-Trainer Christian Eichner in der Mitteilung zitiert. „Ich freue mich sehr auf die zweite Liga und auf den KSC. Es gab früh Kontakt, sodass es mir früh klar war, dass es mich nur hierherzieht.“ Der gebürtige Mannheimer, der aber in Berlin aufgewachsen ist, kann bislang auf 109 Einsätze für den FSV Zwickau und den SV Werder Bremen II in der 3. Liga zurückblicken. Dabei erzielte er zwölf Treffer und bereitete sechs Tore vor. In der Saison 2018 konnte er beim F91 Düdelingen das Triple aus luxemburgischer Meisterschaft, Pokal und Ligapokal feiern. Auch in der Europa League kam er zweimal zum Einsatz.

Hofmann: Erneut Kontakt zum HSV?

Womöglich muss sich Kreuzer auch bald um einen neuen Stürmer bemühen, denn die Hamburger Morgenpost brachte – wieder einmal – Philipp Hofmann als möglichen Kandidaten für den HSV-Angriff ins Gespräch. Die Hanseaten, die zum dritten Mal in Folge die Bundesliga-Rückkehr verpasst haben, sind auf der Suche nach einem Ersatz für Simon Terodde, der zum FC Schalke 04 wechselt. Bereits im vergangenen Spätsommer hatte der HSV versucht, Hofmann zu verpflichten. Der 28-Jährige hat beim KSC noch einen Vertrag bis 2022.

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Erstellt:
18. Mai 2021, 16:58 Uhr
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