KSC startet in die Saisonvorbereitung

Karlsruhe (ruf) – Der Urlaub ist Geschichte, ab Sonntag schwitzen die Profis des Karlsruher SC wieder um die Wette. Trainer Eichner bittet um 10 Uhr zur ersten Trainingseinheit – vor 500 Zuschauern.

„Teilweise haben wir noch zu oft die Bälle lang geschlagen“: KSC-Trainer Christian Eichner (Mitte). Foto: Helge Prang/GES

© GES/Helge Prang

„Teilweise haben wir noch zu oft die Bälle lang geschlagen“: KSC-Trainer Christian Eichner (Mitte). Foto: Helge Prang/GES

Nicht einmal vier Wochen Sommerpause liegen hinter den Zweitligaprofis des Karlsruher SC, wenn sie am Sonntag um 10 Uhr erstmals wieder den Trainingsplatz betreten. Am Sonntag, 23. Mai, setzten die Spieler von Cheftrainer Christian Eichner mit einem 2:1-Sieg in Heidenheim den Schlusspunkt unter eine Spielzeit, an deren Ende Platz sechs stand. Und damit eine weit bessere Platzierung als vor der Saison intern erwartet worden war.

Der frühe Neustart – am vorletzten Juli-Wochenende bittet die Deutsche Fußball Liga (DFL) bereits zur Eröffnung der Zweitligaspielzeit 2021/2022 – kommt den Karlsruher Verantwortlichen allerdings nicht ungelegen. Schließlich will Eichner die sechswöchige Vorbereitungszeit nutzen, um vor allem im Offensivspiel an Sicherheit zu gewinnen. „Teilweise haben wir noch zu oft die Bälle lang geschlagen, teilweise waren wir aber auch zu verspielt“, weiß der Übungsleiter, der diesbezüglich die Ausschläge in eine „bessere Balance“ bringen möchte.

Auch Pourié trainiert wohl mit

Dazu beitragen sollen auch die Neuverpflichtungen Fabio Kaufmann (Eintracht Braunschweig), Lucas Cueto (Viktoria Köln) und Leon Jensen (FSV Zwickau), die am Sonntag erstmals mit den neuen Kollegen trainieren können. Viele von denen haben bereits Mitte der Woche die erste sportmedizinische Untersuchung am Städtischen Klinikum hinter sich gebracht, am Freitag wurden zudem die Spieler, sowie das Funktions- und Trainerteam zum zweiten Mal geimpft. Auch Marvin Pourié, dessen Leihe nach Kaiserslautern endete, wird am Wochenende zurückerwartet. Die Perspektiven des als schwierig geltenden Stürmers, der in 72 KSC-Spielen 29 Mal traf, haben sich bei den Badenern allerdings nicht geändert. Im Hintergrund wird an der Auflösung des extrem hoch dotierten Vertrages gearbeitet. Dass Pourié, der auch bei den Testspielen nicht eingesetzt werden wird, noch einmal bei einem Spiel im KSC-Dress aufläuft, ist ausgeschlossen. Das betonen Eichner und Sportdirektor Oliver Kreuzer unisono.

Erstmals in diesem Kalenderjahr sind derweil am Sonntag auch wieder Fans im Wildpark zugelassen. 500 von ihnen haben sich im Vorfeld online ein Ticket zum Preis von zwei Euro sichern können. Sie müssen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen und die AHA-Regeln einhalten. Zu Selfies mit Pourié oder einem seiner Teamkollegen wird es also allein aus übergeordneten Gründen nicht kommen können.

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Erstellt:
19. Juni 2021, 07:00 Uhr
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