KSC will Serie ausbauen

Karlsruhe (ket) – Fußball-Zweitligst Karlsruher SC möchte seine Erfolgsserie gegen den 1. FC Nürnberg ausbauen und auch im neunten Spiel des Jahres mindestens ungeschlagen bleiben.

Malik Batmaz (links) hat seinen Vertrag beim KSC vorzeitig bis 2024  verlängert.

© GES/Marvin Ibo Güngör

Malik Batmaz (links) hat seinen Vertrag beim KSC vorzeitig bis 2024 verlängert.

Manchmal reicht ja ein Blick in die Vergangenheit, um erkennen zu können, wie schön die Gegenwart ist und wie prächtig die Dinge sich entwickelt haben. Also, Rückblende auf den 28. Juni 2020, den letzten Spieltag der Zweitligasaison 2019/20: Nur durch einen 2:1-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth verhindert der Karlsruher SC die Teilnahme an der Relegation. An seiner statt muss der am Ende punktgleiche, aber um zwei Tore schlechtere 1. FC Nürnberg nachsitzen.
Es war eine ganz enge Kiste damals, ein (Fern)duell zweier angeschlagener Klubs, die sich in ihrem Versagen durchaus auf Augenhöhe befanden. Acht Monate und 21 Zweitligaspiele später kann davon kaum mehr die Rede sein. Die Kicker aus dem Frankenland hängen als Tabellen-14. zwar schon wieder (oder noch immer?) unten drin, jene aus dem Badischen aber haben sich mittlerweile oben so richtig festgebissen, aktuell auf Rang fünf.

Nürnberg ist gespickt mit Qualität

Der KSC geht zumindest so gesehen also als klarer Favorit in die Partie am Samstag gegen den Club (13.30 Uhr). Und so gibt es genau genommen keinerlei Grund, warum die Niederlagenlos-Serie (acht Spiele in Serie nicht verloren) ausgerechnet morgen enden sollte – oder?

Christian Eichner ist auf der Hut bei Fragen wie dieser. „Wir genießen es, dass wir das Messer mal nicht so am Hals haben“, sagt er dann zwar einerseits. Um andererseits anzumerken: „Wir sollten sehr, sehr vorsichtig sein, uns anhand der Tabelle ein Bild zu machen. Nürnberg ist gespickt mit Qualität.“ Warum die sich auch in dieser Saison nicht in adäquaten Erfolgen niederschlägt? Das zu beurteilen will sich der Karlsruher Cheftrainer nicht anmaßen. Nur so viel: Oft seien es Kleinigkeiten, die ein Spiel auf die eine oder andere Seite kippen ließen. Und schon deshalb handele es sich – wie immer – „um eine Partie, in der wieder alles möglich ist“.

Philip Heise ist wieder einsatzfähig

Bei allem Respekt vor dem Gegner lässt Eichner die Entwicklung der eigenen Elf nicht unerwähnt. „Die Mannschaft weiß jetzt, dass sie gut Fußball spielen kann“, sagt er etwa. „Positiven Rucksack“ nennt er das, eine Art Airbag quasi. Gleichsam gelte es, die Nürnberger morgen nicht nur zu bespielen. „Wir werden sie auch bearbeiten müssen“, fordert Eichner. Dominik Kother und Dirk Carlson können dabei erneut nicht mitmachen. Wieder einsatzbereit ist hingegen Philip Heise. Ob er oder Winterneuzugang Kevin Wimmer von Anfang an links verteidigen wird, nannte Eichner gestern selbst „eine schwere Entscheidung.“

Ihr Autor

BT-Redakteur Frank Ketterer

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Erstellt:
20. Februar 2021, 13:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 17sec

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