KSC will weiter ungeschlagen bleiben

Karlsruhe (ket) – Vier Spiele, zehn Punkte, keine Niederlage: Der KSC ist blendend ins Jahr gestartet. Gegen Hannover 96 will die Eichner-Elf am Mittwoch auch Spiel fünf erfolgreich bestreiten.

Bleibt für zwei weitere Jahre im Wildpark: Mittelfeldackerer Lukas Fröde hat seinen Vertrag beim KSC gestern verlängert. Foto: Helge Prang/GES

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Bleibt für zwei weitere Jahre im Wildpark: Mittelfeldackerer Lukas Fröde hat seinen Vertrag beim KSC gestern verlängert. Foto: Helge Prang/GES

Man darf der Nachricht, die die Presseabteilung des Karlsruher SC am Dienstagnachmittag ins Land versendet hat, durchaus eine gewisse Symbolkraft zuschreiben, entsprechend Stolz schwang mit im Unterton. „Tolle Neuigkeiten“ gebe es zu berichten, hieß es da jedenfalls. Was folgte, war die Bekanntgabe, dass in Tim Breithaupt das nächste Talent aus dem eigenen Nachwuchs einen Profivertrag im Wildpark unterschrieben hat.

Gleich bis 2024 haben die Blau-Weißen den noch 18-jährigen und aus Offenburg stammende Mittelfeldspieler an sich gebunden. „Tim verhält sich vorbildlich, lernt immer dazu und ist extrem aufnahmefähig, er macht schon viele Sachen richtig. Stück für Stück hat er sich bereits an die anderen Jungs herangearbeitet“, wird der neue Jung-Profi von KSC-Trainer Christian Eichner entsprechend gelobt.

Auch Fröde verlängert Vertrag

Mit dem Vertragsabschluss hat der KSC durchaus ein Zeichen gesetzt, nämlich jenes, den unter Eichner eingeschlagenen Weg, wieder verstärkt auf Talente aus dem eigenen Stall zu setzen, konsequent weitergehen zu wollen. Mehr noch: Dass dies nun ausgerechnet zum Start der Rückrunde geschehen ist, darf als Hinweis dafür gewertet werden, dass ein „Weiter so“ in allen Bereichen nicht nur erwünscht ist, sondern angestrebt wird. Bester Beweis: Knappe zwei Stunden später gaben die Badener auch noch die Vertragsverlängerung mit Mittelfeldackerer Lukas Fröde um zwei weitere Jahre bekannt.

Dass der KSC nach den ersten 17 Saisonspielen mit 26 Punkten auf Rang sieben rangiert, war vor Rundenbeginn ja auch kaum zu erwarten. Zumindest Eichner ist das freilich noch lange nicht genug. „Erfolg sollte hungrig und gierig machen“, stellt der KSC-Coach fast schon lehrsatztauglich fest. Übersetzt auf den Platz heißt das laut Eichner: „Wenn die Jungs an ihre Grenzen gehen, können sie jeden Gegner bedrängen und auch schlagen. Wenn nicht, können sie gegen jeden verlieren.“

Eichner: „Die wissen, wie das Spiel funktioniert“

Natürlich denkt der 38-Jährige bezüglich der Partie am Mittwoch (20.30 Uhr) an Variante eins. Gleichsam weiß er, dass gegen Hannover 96 im Spiel der eigenen Elf schon wirklich sehr viel bis so ziemlich alles zusammenpassen muss, soll nach drei Siegen und einem Remis auch die fünfte Partie in diesem Jahr nicht verloren gehen. „Das ist eine sehr, sehr gute Mannschaft, die mit Bundesligaspielern, die wissen, wie das Spiel funktioniert, gespickt ist“, stellt Eichner fest. Andererseits sagt er aber auch: „Wir müssen uns nicht kleiner machen als wir sind.“ Zumindest tabellarisch ist die Partie Siebter gegen Sechster ein Spiel auf Augenhöhe. Hinzu kommt, dass die Badener noch etwas gut zu machen haben, nämlich eine 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel. „Die Jungs brennen darauf, in die Rückrunde besser zu starten, als sie in die Vorrunde gestartet sind“, berichtet Eichner.

Dabei nicht mithelfen können wird Innenverteidiger Robin Bormuth (5. Gelbe Karte), der durch Daniel Gordon ersetzt wird. Zudem nicht mit von der Partie ist Dirk Carlson. Der Linksverteidiger wird wegen eines Ermüdungsbruchs im Kreuzbein länger fehlen. Die linke Abwehrseite könnte, sollte sich auch noch Philip Heise verletzen, somit durchaus zum Krisengebiet werden. Zumindest heute gegen Hannover hat Eichner auf allen anderen Positionen hingegen die Qual der Wahl.

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Erstellt:
26. Januar 2021, 18:30 Uhr
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