Kiefer kandidiert erneut in Ötigheim

Ötigheim/Hügelsheim (as/mak) – Während es in Hügelsheim noch keine Bewerber für die Nachfolge von Bürgermeister Reiner Dehmelt gibt, will Bürgermeister Frank Kiefer in Ötigheim erneut kandidieren.

Frank Kiefer will sich in Ötigheim erneut zur Wahl stellen. Foto: Anja Groß

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Frank Kiefer will sich in Ötigheim erneut zur Wahl stellen. Foto: Anja Groß

Seit zwei Wochen können sich Interessierte als Hügelsheimer Bürgermeister bewerben, doch bislang ist noch keine Bewerbung eingegangen, wie Hauptamtsleiterin Nicole Walter auf BT-Anfrage berichtet. Sie sei aber guter Dinge, dass bis zum Bewerbungsschluss am 15. Februar noch Bewerbungen eingehen: „Es gab bereits mehrere unverbindliche Anfragen im Hinblick darauf, welche Unterlagen eine Bewerbung enthalten muss“, erläutert sie.

Ein Kandidat steht hingegen in Ötigheim schon fest, wo dieses Jahr ebenfalls eine Bürgermeisterwahl ansteht. Amtsinhaber Frank Kiefer (43), seit acht Jahren Verwaltungschef des Telldorfs, will sich auf jeden Fall erneut bewerben: „Ich bin voll motiviert“, erklärt er auf BT-Anfrage. Gerne hätte er das beim Neujahrsempfang der Gemeinde offiziell angekündigt, so Kiefer, doch der fiel bekanntlich coronabedingt aus.

Wahl für den 18. April angedacht

Am 18. April soll die Wahl stattfinden – so lautet jedenfalls der Vorschlag der Verwaltung. Über Wahltermin und -modalitäten entscheidet allerdings der Gemeinderat, der auch den Wahlausschuss bestimmt. Das alles soll in der Sitzung am 26. Januar geschehen, so Kiefer. Aus Gründen der Effizienz hätte die Gemeinde die Bürgermeisterwahl gerne am selben Termin wie Landtags- oder Bundestagswahl angesetzt, die dieses Jahr ebenfalls anstehen. Das sei aber aus rechtlichen Gründen nicht möglich gewesen, bedauert Kiefer.

Die Organisation der Bürgermeisterwahl stellt Nicole Walter in Hügelsheim aufgrund der Corona-Beschränkungen vor Herausforderungen. Zum Beispiel die Kandidatenvorstellung: „Jeder Bewerber muss eigentlich seine Wahlkampagne selbst organisieren, doch es ist auch im Interesse der Gemeinde, aufgrund der Corona-Pandemie hierfür eine geeignete Plattform zur Verfügung zu stellen“, verdeutlicht die Hauptamtsleiterin. Einzige Option unter Corona-Bedingungen wäre eine Livestream-Übertragung in der Schwarzwaldhalle. Der Gemeinderat werde in seiner virtuellen Sitzung am 25. Januar im elektronischen Umlaufverfahren darüber abstimmen. Allerdings gibt es in der Schwarzwaldhalle keinen Internet-Anschluss. „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir dies hinbekommen“, so Walter.

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Erstellt:
14. Januar 2021, 18:05 Uhr
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