Kinderfeuerwehr in Altschweier

Bühl (cid) – Im Bühler Stadtteil Altschweier gibt es nun auch eine Kinderfeuerwehr. Geplant sind viele gemeinsame Aktivitäten, alle genossen die erste Tour mit dem großen Löschfahrzeug.

Fröhlicher Nachwuchs bei der Feuerwehr-Abteilung Altschweier. Foto: Christel Dietmeier

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Fröhlicher Nachwuchs bei der Feuerwehr-Abteilung Altschweier. Foto: Christel Dietmeier

Rund um das Feuerwehrgerätehaus in der Dorfmitte von Altschweier war am vergangenen Samstag mächtig was los. Die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Altschweier, hatte zu ihrer gut vorbereiteten Gründungsveranstaltung „Kinderfeuerwehr“ eingeladen, bei der die Corona-Vorgaben beachtet und die Teilnehmer registriert wurden.

Mit großer Freude begrüßte Matthias Wörther, Abteilungskommandant der Altschweierer Wehr, die 14 sechs- bis neunjährigen Kinder, zehn Buben und vier Mädchen, ihre Eltern, aber auch die Bühler Feuerwehrspitze mit Kommandant Günter Dußmann, Stellvertreter Frank Ruschmann, Jugendfeuerwehrwart Simon Keul und zahlreiche Altschweierer Floriansjünger. Der Abteilungskommandant skizzierte die Vorbereitungen für die Gründung einer Kinderfeuerwehr in Altschweier, die bereits kurz vor der Corona-Pandemie startklar gewesen sei, aber dann um eineinhalb Jahre verschoben werden musste, und bat das Betreuerteam, sich Eltern und Kindern vorzustellen. Die Aktiven Stefan Grubisic, Stefanie Mörmann, Patrick Schäfer und Tim Wohlgemut sowie Rosa Smolka und Marion Peiker (beide keine Aktiven) bilden das Betreuerteam, dessen Ansprechpartner der Abteilungskommandant ist.

Kinder gestalten eigene „Piepser“

Nach dem offiziellen Teil war für die Kinder-Feuerwehrler ein großer Mal- und Basteltisch im Feuerwehrgerätehaus vorbereitet, und sie durften sich einen täuschend echten „Piepser“ (Funkmeldeempfänger) mit Namen gestalten. Einen Stock höher im Kameradschaftsraum informierte Abteilungskommandant Matthias Wörther mit einer Power-Point-Präsentation über Sinn und Zweck der Kinderfeuerwehr, Organisatorisches sowie Wichtiges rund um die Sicherheit der Kinder.

„Wir wollen die Kinder mit der Feuerwehr vertraut machen, Gemeinschaft bilden und fördern, aber auch Spiel und Spaß rund um die Feuerwehr anbieten.“ Komplettiert werde das Angebot durch Ausflüge und Besichtigungen, aber auch Basteln und Backen könne auf dem Programm stehen. Die Gruppenstunden finden jeweils am ersten Donnerstag des Monats von 17 bis 18.30 Uhr statt; Treffpunkt ist das Feuerwehrgerätehaus.

Sechste Kinderfeuerwehr in Bühl

Kommandant Günter Dußmann erinnerte an die Gründung der ersten Kinderfeuerwehr vor elf Jahren und dankte der Abteilung Altschweier für die sechste Gründung einer Kinderfeuerwehr, aber auch den Eltern, „dass sie uns ihre Kinder anvertrauen“. Und zu Betreuern und Kindern gewandt meinte der Kommandant: „Das wird sicher eine tolle Sache“. Nur eine Feuerwehrabteilung der Großen Kreisstadt Bühl sei derzeit noch ohne Kinderfeuerwehr, bedauerte er. „Wenn unsere Wehr den Status ihrer derzeitigen Stärke halten will“, appellierte Dußmann, „dann brauchen wir 170 Kinder, die auch alle bei der Stange bleiben“.

Nach der Kinderfeuerwehr würden die Mädchen und Buben im Alter von zehn Jahren dann in die Jugendfeuerwehr wechseln, deren Ausbildung zentral in Bühl stattfinde. Anschließend ging’s bei Gesprächen, Getränken, Wurst und Weck zum geselligen Teil über und die neue Altschweierer Kinderfeuerwehr-Truppe genoss ihre erste Ausfahrt mit dem großen Löschfahrzeug.

Ihr Autor

Christel Dietmeier

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Erstellt:
18. Oktober 2021, 10:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 19sec

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