Kirche baut neues Gemeindehaus in Gaggenau

Gaggenau (uj) – Mit mehr als einem Jahr Verspätung haben jetzt die Vorbereitungen für den Bau des neuen Gemeindehauses der evangelischen Kirchengemeinde Gaggenau neben der Markuskirche begonnen.

Die Garagen sind so gut wie abgerissen. Auf diesem Gelände entsteht das neue zentrale Gemeindehaus. Foto: Ulrich Jahn

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Die Garagen sind so gut wie abgerissen. Auf diesem Gelände entsteht das neue zentrale Gemeindehaus. Foto: Ulrich Jahn

Die symbolische Grundsteinlegung wird zwar noch etwas dauern, doch mit den Bodenarbeiten wurde jetzt auf dem Grundstück zwischen Jahnhalle und evangelischer Markuskirche begonnen. Dort soll das neue Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Gaggenau entstehen.

Anfang dieser Woche fiel somit quasi der inoffizielle Startschuss für das Millionenprojekt. Baumwurzeln müssen entfernt werden, die alten Garagen fielen dem Abrissbagger bereits zum Opfer. Bäume waren schon vor geraumer Zeit gefällt worden. Kirchengemeinderatsvorsitzende Jutta Walter hofft, dass der Rohbau Ende des Jahres steht – sofern die Witterung keinen Strich durch die Rechnung macht. „Und wir hoffen, dass wir im Boden nichts aus den Kriegszeiten finden“, so Walter. Bei den Aushubarbeiten wird ein Bombenexperte dabei sein, der aktiv wird, falls tatsächlich eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt wird.

Der Termin für die Grundsteinlegung steht noch nicht fest. Als Bauzeit geht die Kirchengemeinde von einem Jahr aus, sodass das neue Gebäude im September 2021 seiner Bestimmung übergeben werden könnte. Das zentrale Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Gaggenau wird auf dem Gelände zwischen der Markuskirche und der Jahnhalle errichtet. Nicht nur die Corona-Pandemie sorgte für Verzögerungen. Davor war das Projekt aus Planungsgründen verschoben worden. Als Erstes in dem Neubau soll der große Saal funktionsfähig sein. Er ist (außerhalb Corona) für rund 150 Menschen konzipiert und ist entgegen der ursprünglichen Planung nur zweifach und nicht dreifach teilbar. Wegen der Kosten wird auf den zunächst geplanten geschlossenen Gang zwischen Kirche und Gemeindehaus verzichtet. Statt der Glasverkleidung entsteht nur ein überdachter Verbindungsweg. Auch eine Unterkellerung wird es nicht geben. Das Projekt ist mit 2,5 Millionen Euro veranschlagt.

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Erstellt:
2. September 2020, 19:00 Uhr
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