Klinikum hofft auf schnelle Hilfe

Baden-Baden (bjhw) – Daniel Herke, Kaufmännischer Geschäftsführer im Klinikum Mittelbaden, drängt auf die rasche Auszahlung bisheriger Corona-Hilfen.

Verschiedene Regelungen, wie etwa die Wiedereinführung der sogenannten Bettenfreihaltepauschale, sollen den Kliniken helfen, finanziell über die Runden zu kommen. Foto: KMB/Foto Fabry/Archiv

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Verschiedene Regelungen, wie etwa die Wiedereinführung der sogenannten Bettenfreihaltepauschale, sollen den Kliniken helfen, finanziell über die Runden zu kommen. Foto: KMB/Foto Fabry/Archiv

„Bis heute sind die Gelder aus dem Rettungsschirm noch nicht geflossen“, so Herke auf BT-Anfrage. Die angestrebten Zahlungen, konkret der Versorgungsaufschlag seit 1. November und die Bettenfreihaltepauschale seit dem 15. November, gingen aber in die richtige Richtung „und werden auch in den nächsten Wochen bei uns ankommen“. Die Verlängerung dieser Regelungen „hilft uns bei der Liquidität sehr“.

Auf die sich weiter zuspitzende Lage hatten die Baden-Badener Oberbürgermeisterin Margret Mergen und der Rastatter Landrat Christian Dusch aufmerksam gemacht. Die unter anderem verlangte „unbürokratische Wiedereinführung von Freihaltepauschalen für alle Krankenhäuser“ ist inzwischen vom Bund auf Drängen der Gesundheitsminister der Länder auf den Weg gebracht. Die Verlängerung gilt vorerst nur bis März. Ob dies reicht, hängt laut Herke davon ab, ob weiterhin planbare Leistungen verschoben werden müssen.

Das wiederum hänge aus heutiger Sicht maßgeblich davon ab, welche Auswirkungen Omikron in den nächsten Wochen und Monaten haben werde. Aus Landesmitteln können nach den Haushaltsberatungen im Landtag 240 Millionen Euro fließen, die in den Corona-Rücklagen für die weitere Unterstützung der Krankenhäuser vorgesehen sind.

Ihr Autor

BT-Korrespondentin Brigitte J. Henkel-Waidhofer

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Erstellt:
21. Dezember 2021, 21:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 33sec

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