Kneipe Reeperbahn 176 in Gernsbach eröffnet

Gernsbach (ans) – Andreas Elting und Geraldine Nagel aus dem Murgtal eröffnen die Kneipe „Reeperbahn 176“ in der Gernsbacher Hauptstraße. Das junge Paar freut sich auf die Einweihungsparty.

Geraldine Nagel und Andreas Elting haben viel Arbeit in die Renovierung ihrer Kneipe gesteckt und freuen sich auf ihre Gäste. Foto: Anna Strobel

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Geraldine Nagel und Andreas Elting haben viel Arbeit in die Renovierung ihrer Kneipe gesteckt und freuen sich auf ihre Gäste. Foto: Anna Strobel

Pinkfarbene Wände, schwarze Decken, schummrige Lichter und jede Menge Goldoptik – die Renovierungsarbeiten in der neuen Kneipe in der Gernsbacher Altstadt stehen am Mittwochnachmittag kurz vor dem Abschluss. Heute Abend ab 19 Uhr soll dann die große Eröffnungsfeier in der neuen Bar Reeperbahn 176 steigen.

„Der Wunsch nach einem eigenen Gastronomiebetrieb besteht schon lange“, erzählt der Pächter des ehemaligen Journals, Andreas Elting. Der gebürtige Loffenauer und gelernte Elektriker habe sich lange davor gescheut, den Schritt zur Eröffnung einer eigenen Bar zu wagen. Zahlreiche Besuche auf der Reeperbahn bestärkten ihn jedoch darin, seinen Herzenswunsch doch noch in die Tat umzusetzen.

„Meine Freundin und ich sind extreme Hamburgliebhaber und mindestens zweimal im Jahr dort“, erzählt Elting wissen. „Je öfter wir dort waren, desto größer wurde der Wunsch“, schildert der Mittdreißiger im BT-Gespräch. Dass die Hafenstadt als Inspiration für die den Namen und die Inneneinrichtung der Gernsbacher Kneipe dienen soll, sei daher außer Frage gestanden. „Wenn wir das ins Murgtal bringen, kommt es gut an“, ist er sich sicher.

„Verlängerung“ der Reeperbahn

Auch hinter der Zahl 176 im Kneipennamen steckt eine Geschichte. „Wir wollten hier in Gernsbach eine Verlängerung der Reeperbahn schaffen“, erläutert Elting seine Idee. Daher habe er beim Hamburger Bauamt angerufen und gefragt, wie viele Einträge es dort für die Straße gebe. Als die Antwort von der Mitarbeiterin am Telefon 175 lautete, sei klar gewesen, dass die Bar in Gernsbach folglich die Nummer 176 tragen werde.

Die Sanierungsarbeiten im Inneren starteten im August. „Den Großteil haben wir selbst übernommen“, betont Geraldine Nagel. Die Inhaberin eines Friseursalons in Gernsbach bezeichnet sich selbst als „Frau im Hintergrund“. Dennoch wolle sie ihren Lebensgefährten nach Kräften zur Seite stehen und auch selbst im Betrieb mitarbeiten. Ihr eigenes Geschäft wolle sie weiterhin betreiben.

Im September des vergangenen Jahres habe die Planung begonnen. Als Ort habe sie sich nur die Altstadt vorstellen können, erzählt Nagel. „Das Echo war durchgängig positiv“, freut sich die Friseurin. Auch auf Facebook und Instagram sei das Konzept „sehr gut angekommen“, man spüre viel Begeisterung. „Wir hatten noch überhaupt keine Zeit, aufgeregt zu sein“, berichtet Nagel lachend. Die Renovierungen der Bar habe das Paar bisher zu sehr auf Trab gehalten.

Keine Schwierigkeiten, Personal zu finden

Schwierigkeiten, Personal zu finden, habe es keine gegeben. Zu ihrer eigenen Überraschung hätten sich deutlich mehr Bewerber auf die Stellenanzeige gemeldet, als sie einstellen konnten. „Unsere Mitarbeiterinnen sind geimpft und haben Erfahrung in der Gastronomie“, berichtet Nagel.

Ursprünglich sei der 1. Oktober für die Eröffnung angedacht gewesen. Aufgrund von Lieferproblemen habe sich der Termin jedoch um vier Wochen nach hintern verschoben. Umso mehr freut sich das Paar nun, die ersten Gästen am Wochenende in der Reeperbahn 176 begrüßen zu können. „Freitag und Samstag gilt die 2G-Regel“, berichtet Nagel. Danach gelte das 3G-Konzept.

Ihr Autor

BT-Volontärin Anna Strobel

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Erstellt:
28. Oktober 2021, 15:00 Uhr
Lesedauer:
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