Knobelaufgaben am späten Nachmittag

Von Veronika Gareus-Kugel

Gernsbach (vgk) – Albert-Schweitzer-Gymnasiasten stellen sich Deutschlands größtem Schülerwettbewerb im Bereich Informatik und feiern dabei Erfolge.

Knobelaufgaben am späten Nachmittag

Wie erreiche ich mein Ziel auf kürzestem Weg? Dieser Aufgabenstellung widmen sich Gernsbacher Gymnasiasten beim Wettbewerb „Informatik Biber“. Foto: Veronika Gareus-Kugel

Die Teilnahme an Wettbewerben gehört am Albert-Schweitzer-Gymnasium zum Schulalltag. 40 Schüler des ASG durften sich nun über weitere Auszeichnungen freuen.

Sie absolvierten mit Erfolg den Wettbewerb „Informatik Biber“, der vom Bundesministerium und der Gesellschaft für Informatik gefördert wird. Er ist Deutschlands größter Schülerwettbewerb im Bereich Informatik für Kinder und Jugendliche der Klassenstufen drei bis 13.

2006 ergriffen der Arbeitsbereich Didaktik der Universität Münster und der Bundeswettbewerb Informatik die Initiative. Der offizielle Startschuss des internationalen Wettbewerbs fiel für Deutschland dann im Jahr 2007. Am Dienstag konnte der betreuende Lehrer für Mathematik, Physik und Informatik am ASG, Georg Thome, seinen Zehntklässlern stellvertretend für alle anderen ASG-Teilnehmer die Urkunden übergeben. Nur vier Prozent aller Teilnehmer erreichen dieses Ziel.

Mehr logisches Denken als reine Mathematik

Um im Rahmen der Begabtenförderung der Schule daran teilnehmen zu können, nehmen die ASG-Schüler der 7. und 10. Klassen sowie der Kursstufen eins und zwei so einiges auf sich. Doch es mache Spaß, meint der Zehntklässler Philipp, auch wenn das freiwillige Fach erst spätnachmittags außerhalb des regulären Unterrichts auf dem Stundenplan stehe.

Gestartet wurde der zweiwöchige Wettbewerb am 8. November. Zuvor wurde dem Informatiknachwuchs die Möglichkeit eines Probewettbewerbs eröffnet, auch um sich in die Web-Oberfläche von Biber einarbeiten zu können, erläuterte Thome das Prozedere.

Auf die Auswertung musste die Schule jedoch ein wenig warten. Weniger Mathematik als viel mehr logisches Denken war beim Lösen der Aufgaben gefordert, skizzierte Emanuel die Inhalte. Von Knobelaufgaben sprach ein anderer Wettbewerbsteilnehmer. Im Prinzip handelte es sich um lebensnahe und alltagsbezogene Fragen und Grundprinzipien der Informatik: „Wie erreiche ich mein Ziel auf kürzestem Weg?“, fasste Thome zusammen.