Kunst-Parcours für die Sinne im Kurgarten

Baden-Baden (sga) – In Baden-Baden animiert die Ausstellung „kunst findet statt“ von Jeppe Hein noch bis zum 26. September zum Ausprobieren und regt zum Nachdenken an. Ein Rundgang.

Bunte Farbkleckse: Die verspiegelten Ballons sollen laut Künstler zum Wünschen anregen. Foto: Monika Zeindler-Efler

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Bunte Farbkleckse: Die verspiegelten Ballons sollen laut Künstler zum Wünschen anregen. Foto: Monika Zeindler-Efler

Gemeinsam auf einer Bank sitzen, dafür aber mit genügend Abstand? In Baden-Baden ist das seit dem 31. Juli möglich. Wer es noch nicht ausprobiert hat, kann sich bis Sonntag, 26. September, noch Zeit lassen. Denn dann wird die Ausstellung „kunst findet stadt“ von Jeppe Hein abgebaut.

Für acht Wochen hatte der Däne eine Auswahl seiner Kunst in die Kurstadt gebracht – und sie scheint gut anzukommen. Nahezu pausenlos springen Groß und Klein in den „Appearing Rooms“ herum, die das kühle Nass der tiefen Quellen Baden-Badens zum Vorschein bringen. Durch zufällig aufsteigende und fallende Wasserwände entstehen unterschiedlich geformte Räume, die zu einem Ort der Begegnung werden – oder eben der Abgeschiedenheit.

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Kunst-Parcours für die Sinne im Kurgarten
Es muss nicht immer gerade sein: Diese Bank verleitet zu Umwegen – oder einer spaßigen Rutschpartie. Foto: Monika Zeindler-Efler

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Kunst-Parcours für die Sinne im Kurgarten
Um die Ecke gedacht: Wer lieber ausweicht, findet auf der in den Kolonnaden stehenden Bank genügend Platz. Foto: Monika Zeindler-Efler

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Kunst-Parcours für die Sinne im Kurgarten
Gemeinsam, aber mit Abstand: Die perfekte Bank in Zeiten wie diesen. Foto: Monika Zeindler-Efler

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Ort der Begegnung oder Abgeschiedenheit: Das kühle Nass neben den Kurhauskolonnaden. Foto: Monika Zeindler-Efler

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Kunst-Parcours für die Sinne im Kurgarten
Wie sehen wir uns? Antworten findet der eine oder andere Besucher vielleicht in der gespiegelten Wirklichkeit. Foto: Monika Zeindler-Efler

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Doch der Besucher ist nicht gezwungen, sich auf das wilde Spektakel einzulassen. Für ausreichend Ruhepausen und eine etwas entspanntere Atmosphäre sorgen zahlreiche weiße Bänke, von denen keine der anderen gleicht. Unter dem Namen „Modified Social Benches“ macht Hein das Sitzen im Kurgarten zum bewussten Akt der Kommunikation. Doch wer nicht will, der muss auch nicht – stellt der Künstler doch auch das Sich-Ausweichen spielerisch mit den Objekten in Frage. Für was sich der Besucher entscheidet, bleibt ihm selbst überlassen.

Ihr Autor

BT-Redakteurin Sarah Gallenberger

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Erstellt:
18. September 2021, 19:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 37sec

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Kunst-Parcours für die Sinne im Kurgarten
Es muss nicht immer gerade sein: Diese Bank verleitet zu Umwegen – oder einer spaßigen Rutschpartie. Foto: Monika Zeindler-Efler

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Um die Ecke gedacht: Wer lieber ausweicht, findet auf der in den Kolonnaden stehenden Bank genügend Platz. Foto: Monika Zeindler-Efler

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Gemeinsam, aber mit Abstand: Die perfekte Bank in Zeiten wie diesen. Foto: Monika Zeindler-Efler

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Ort der Begegnung oder Abgeschiedenheit: Das kühle Nass neben den Kurhauskolonnaden. Foto: Monika Zeindler-Efler

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Wie sehen wir uns? Antworten findet der eine oder andere Besucher vielleicht in der gespiegelten Wirklichkeit. Foto: Monika Zeindler-Efler

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