Kurhaus-Sanierung verschiebt sich

Baden-Baden (sre) – Die geplante Sanierung des Kurhaus-Restaurants verschiebt sich. Wegen der Pandemie wurden die Pläne zurückgestellt.

Neuer Glanz fürs Kurhaus-Restaurant: Bis es mit der Sanierung soweit ist, dauert es noch ein wenig. Foto: Monika Zeindler-Efler/BT-Archiv

Neuer Glanz fürs Kurhaus-Restaurant: Bis es mit der Sanierung soweit ist, dauert es noch ein wenig. Foto: Monika Zeindler-Efler/BT-Archiv

Das sagte Silke Michel, Pressesprecherin der Bäder und Kurverwaltung Baden-Württemberg (BKV), auf BT-Nachfrage. Eigentlich habe man das Restaurant in diesem Jahr umgestalten wollen. Man befinde sich momentan in der Planungsphase, vielleicht könne man die Renovierung dann im kommenden Jahr angehen.

Derzeit werden im Restaurant zwar Arbeiten durchgeführt, diese haben mit der anstehenden Umgestaltung allerdings nichts zu tun, wie Michel betonte: „Wir müssen eine Brandschutzwand zwischen Restaurant und Küche bauen.“ Dafür nutze man die Zeit des Lockdowns. Eine optische Veränderung gehe mit der Brandschutzmaßnahme nicht einher.

Land sieht Kurhaus als „Leuchtturm“

Schon Anfang Januar hatte Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) auf eine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Tobias Wald mitgeteilt, dass der Umbau derzeit vorbereitet werde und eine Ausschreibung der entsprechenden Arbeiten anstehe. Das Kurhaus sei für sie „der Leuchtturm unter den landeseigenen Liegenschaften in Baden-Baden“, hatte sie betont. Mit dem mit dem geplanten Umbau verbundenen finanziellen Engagement wolle das Land dem Kurhaus insgesamt noch mehr Strahlkraft verleihen.

Im Sommer vergangenen Jahres war bereits der Bereich der Außengastronomie neu gestaltet worden. Wald hatte Kritik am Vorgehen der BKV geübt, die das Restaurant nach der gescheiterten Suche nach einem Betreiber selbst führt, ein neues gastronomisches Konzept entwickeln will und den Umbau im Alleingang plane. Er hatte gefordert, bei dem Thema die Stadtverwaltung und die Baden-Baden Kur- und Tourismus GmbH ins Boot zu holen.

Ihr Autor

BT-Redakteurin Sarah Reith

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Erstellt:
3. Februar 2021, 11:40 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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