Landkreis richtet Impfzentren ein

Rastatt (fk) – Der Landkreis Rastatt wird ab 1. Dezember neue Impfstützpunkte öffnen: Im Rastatter Rossi-Haus, in der Reblandhalle in Altschweier und in der Kulturhalle in Bad Rotenfels.

Impfangebot im Rossi-Haus: Ungebrochen groß ist die Nachfrage und damit auch die Warteschlange. Foto: Egbert Mauderer

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Impfangebot im Rossi-Haus: Ungebrochen groß ist die Nachfrage und damit auch die Warteschlange. Foto: Egbert Mauderer

Jörg Peter wird am Freitagmorgen ungewöhnlich deutlich: „Die Impfzentren zu schließen, war ein verheerender Fehler“, sagt der Erste Landesbeamte des Kreises Rastatt. Zwei Monate habe man verloren. Doch jetzt soll damit Schluss ein. Der Landkreis wird am 1. Dezember in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten neue Impfstützpunkte einrichten. Neben dem bereits bestehenden Impfzentrum im Rastatter Rossi-Haus werden sie in der Reblandhalle in Altschweier und in der Kulturhalle in Bad Rotenfels eingerichtet werden. Anders als bisher im Rossi-Haus erfolgen die Impfungen dann aber mit Terminvergabe. Diese ist ab kommendem Dienstag (30. November) über die Homepage des Landkreises Rastatt möglich – und zusätzlich auch über die Corona-Hotlines und Bürgerbürotelefonnummern der Städte Rastatt, Gaggenau und Bühl, wie das Landratsamt Rastatt informierte. In den Zentren soll es demnach jeweils drei Impfstraßen geben, die maximale Impfkapazität soll bei 450 Immunisierungen pro Tag liegen. Geöffnet sind die Impfzentren immer werktags.

Besorgniserregende Zahlen aus Klinikum

Zeitgleich verkündete der medizinische Direktor des Klinikums Mittelbaden, Dr. Thomas Iber, besorgniserregende Zahlen von der zentralen Coronastation im Klinikum in Balg. 53 Patienten würden stationär behandelt, acht davon auf der Intensivstation. Damit ist die Zahl der Patienten auf der Intensivstation allein seit Wochenbeginn um fünf Patienten gestiegen. Mittlerweile müssten täglich Patienten in andere Krankenhäuser verlegt werden, so Iber. Er appelliert daher wie alle Verantwortlichen eindringlich, sich impfen zu lassen, um zumindest eine drohende fünfte Welle im Frühjahr auszubremsen.

Eine ausführlichere Berichterstattung folgt.

Ihr Autor

BT-Redakteur Florian Krekel

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Erstellt:
26. November 2021, 11:25 Uhr
Lesedauer:
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JG 26.11.202114:11 Uhr

Endlich! Hätte man schon vor einem Monat machen können.

Frage: warum nur Werktags geöffnet?

Die Impfzentren, deren Schließung ein großer Fehler war, hatten damals auch Sa und So geöffnet.
Legt das Virus inzwischen auch Ruhetage ein?

unbekannt!!! vom Fcch antwortete am 29.11.202109:56 Uhr

Vermutlich, weil dort Menschen arbeiten, die auch eine Familie besitzen, Nierdergelassene Mediziner tun der Bevölkerung einen Gefallen!! Und es wird nur gejammert und gehetzt, vielleicht sollten alle ein paar Blumen nehmen und Danke sagen


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