Lautenbacher Friedhof saniert

Gernsbach (stj) – Die Aufwertung der Ästhetik und der Sicherheit des Lautenbacher Friedhofs ist mit der Sanierung jetzt erfolgreich abgeschlossen worden.

Bauamtsleiter Jürgen Zimmerlin zeigt sich sehr zufrieden mit der Aufwertung des Lautenbacher Friedhofs. Foto: Stephan Juch

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Bauamtsleiter Jürgen Zimmerlin zeigt sich sehr zufrieden mit der Aufwertung des Lautenbacher Friedhofs. Foto: Stephan Juch

Bauamtsleiter Jürgen Zimmerlin stellte beim Vor-Ort-Term am Mittwoch das Ergebnis vor, mit dem er sich sehr zufrieden zeigte: „Der Lautenbacher Friedhof entspricht nun sowohl in technischer als auch in sicherheitstechnischer Hinsicht den entsprechenden Anforderungen. Zusätzlich hat das Areal auch an Ästhetik gewonnen.“ Ein weiterer, für die Stadt gerade in der aktuellen Haushaltssituation durchaus erfreulicher Aspekt, ist die Tatsache, dass der Kostenrahmen von knapp 150.000 Euro brutto mehr als 30.000 Euro unter dem Planansatz liegt. Dies habe man der Firma König Gartengestaltung zu verdanken, die laut Zimmerlin eine sehr gute Arbeit abgeliefert habe. Auch die Kommunikation des Poliers vor Ort zu den Friedhofsbesuchern sei vorbildlich gewesen; so habe man gewährleisten können, dass die Gräber auch während der Bauphase allesamt erreichbar gewesen sind. Beschwerden habe es beim städtischen Bauamt jedenfalls nicht gegeben, so Zimmerlin.

Im April startete die Sanierungsmaßnahme, auf die man in Lautenbach viele Jahre gewartet hatte. Die Fahrbahn samt Oberflächenentwässerung wurde im Bereich zwischen dem Eingangstor und der Einsegnungshalle auf einer Fläche von 140 Quadratmetern (etwas mehr als 50 Meter Gehweg) komplett erneuert und eine neue Wasserleitung verlegt. Vollständig erneuert werden mussten auch die Stützmauer und die beiden Treppen, die hinunter zum unteren Grabfeld führen.

Wie der Stadtbaumeister gestern erklärte, befanden sich die Zufahrtsstraße innerhalb des Friedhof-Areals, die Stützmauer und die beiden Treppen in einem derart maroden Zustand, dass die Mängel mit Reparaturen nicht mehr zu beseitigen gewesen wären. Der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) des Gernsbacher Gemeinderats hatte daher die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen beschlossen und dafür zunächst einen Betrag von etwas mehr als 180.000 Euro freigegeben. Die entsprechenden Haushaltsmittel waren bereits in der Finanzplanung für das Jahr 2019 eingestellt. Dieser konnte allerdings bei der Vergabe an die Firma aus Lichtenau deutlich unterschritten werden.

Komplizierte Topographie

Die konkrete Baumaßnahme dauerte von Mitte April bis Anfang Juni, zuletzt erfolgte die Montage des neuen Geländers entlang der Mauerscheiben und der beiden Treppen. Aufgrund der komplizierten topografischen Gegebenheiten sei es aber leider nicht möglich gewesen, den Lautenbacher Friedhof komplett barrierefrei zugänglich zu machen, informierte Zimmerlin weiter. Kleinere Nacharbeiten werden wohl noch erfolgen, wie der Bauamtsleiter ankündigte; das Hauptprojekt habe aber inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden können.

Während der Bauzeit war der Zugang zum Friedhof nur über den Fußweg vom Parkplatz aus möglich. Für die in diesen Zeitraum fallenden Bestattungen wurde die Baustelle geräumt und eine provisorische Zufahrt ermöglicht.

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Erstellt:
26. August 2020, 17:00 Uhr
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