Lidl investiert 90 Millionen in Bietigheim

Bietigheim (red) – Wo jahrzehntelang die Bundeswehr Geräte lagerte, entsteht nun ein imposantes Logistikzentrum. Lidl investiert an der B3 rund 90 Millionen Euro.

Die Computeranimation verdeutlicht, wie das künftige Logistikzentrum aussehen soll. Foto: Archiv

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Die Computeranimation verdeutlicht, wie das künftige Logistikzentrum aussehen soll. Foto: Archiv

Der Lidl-Konzern will rund 90 Millionen Euro investieren, um seine Regionalgesellschaft mit Logistikzentrum in Bietigheim auf das ehemalige Bundeswehrgerätelager zwischen Autobahn und der B 3 zu verlagern. Der Gemeinderat votiert Mitte Juni dafür, das knapp 16 Hektar große Areal an Lidl zu verkaufen, und beschließt die Aufstellung des Bebauungsplans „Gewerbegebiet ehemaliges Bundeswehrgerätelager“. Lidl hatte im Oktober 2000 auf einem neun Hektar großen Areal in Bietigheim die Regionalgesellschaft eröffnet. „Wir sind an unserem aktuellen Standort am Anschlag“, erläutert Matthias Stiegler, Bereichsleiter Immobilien der Regionalgesellschaft, den Grund für den Umzug.

Bis zu 400 Arbeitsplätze

In die Entwicklung des Grundstücks werden etwa 15 Millionen Euro investiert. Der Abbruch der Gebäude, der Rückbau von Straßen und Wegen, die Entsorgung und Beseitigung von Altlasten schlagen mit rund 6,5 Millionen Euro zu Buche. Der Kaufpreis für das Grundstück, über den sich beide Seiten ausschweigen, ist in den 15 Millionen Euro nicht enthalten. Die 44.000 Quadratmeter große Halle des Logistikzentrums mit Verwaltungsflächen ist 350 Meter lang, 125 Meter breit und knapp 25 Meter hoch. Es wird ein Parkdeck für 300 Autos gebaut. Die Regionalgesellschaft beschäftigt rund 290 Mitarbeiter, am Ende könnten es 400 sein. In den zugeordneten Filialen werden 2.000 Mitarbeiter betreut.

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Erstellt:
31. Dezember 2020, 09:00 Uhr
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