Loffenau hofft erstmals auf Punkte in neuer Saison

Baden-Baden(mi) – Der TSV Loffenau und FV Ottersweier werden auch in der neuen Landesliga-Saison wieder um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Zumindest Loffenau hofft gegen Langenwinkel auf Zählbares.

Trainer Christian Hofmeier muss beim SV Mörsch nach dem Verbandsliga-Ausstieg ein neues Team aufbauen. Foto: pr

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Trainer Christian Hofmeier muss beim SV Mörsch nach dem Verbandsliga-Ausstieg ein neues Team aufbauen. Foto: pr

Dass ein Aufsteiger mit maximaler Punktzahl an der Spitze steht, sollte nach 180 Spielminuten der neuen Landesliga-Saison noch nicht allzu viel aussagen. Dass der SV Niederschopfheim aber als einziges der 17 Teams schon zehn Volltreffer verbucht, ist dann schon ein Ausrufezeichen wert. Von daher kann sich auch der FV Ottersweier auf einiges dort gefasst machen. Die Schützlinge von Christian Coratella haben nämlich noch keinen einzigen Punkt auf der Habenseite, auch wenn man gegen die spielstarken Oberwolfacher gut dagegenhielt.

Ähnlich wie Ottersweier steht auch dem TSV Loffenau, und da muss man kein Prophet sein, eine weitere schwere Saison mit Abstiegskampf pur bevor. In Altdorf fehlten wenige Zeigerumdrehungen zum ersten Punktgewinn, nun gastiert der FV Langenwinkel, der ohne die Ilhan-Brüder freilich den größten Schrecken verloren hat. „Die beiden hinterlassen wohl schon eine Lücke“, glaubt auch TSV-Spielertrainer Sven Huber, der erstmals auf Zählbares hofft, „nachdem wir zweimal knapp dran vorbeigeschrammt sind. Schon ein Punkt wäre wichtig für die Moral.“

Wichtig wird vor allem sein, vom Verletzungspech weitgehend verschont zu bleiben, denn der Kader ist nach der Stammformation sehr dünn gesät, wie Huber bestätigt: „In der Breite sind wir nicht so gut aufgestellt, da darf nicht viel passieren.“

Im Umbruchjahr wird der freiwillige Verbandsliga-Aussteiger SV Mörsch immer mal wieder mit Rückschlägen konfrontiert werden, zumal das Team mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 23 Jahren das jüngste der Liga darstellt. Christian Hofmeier (Foto: pr) ist als Mitinhaber einer Fußballschule für Kids prädestiniert für die Aufbauarbeit. „Wir müssen uns zunächst in der Liga zurechtfinden und uns weiterentwickeln. In drei bis vier Jahren hoffen wir dann ein Gerüst mit gut entwickelten Spielern zu haben, um neue Ziele anvisieren zu können“, weiß der neue Übungsleiter, dass nach schweren Jahren in der „gnadenlosen Verbandsliga“, in der für finanzschwache Vereine wie Mörsch kaum eine Überlebenschance besteht, nun in der Findungsphase Geduld gefragt ist. Ins zweite Heimspiel gegen den mit sechs Punkten optimal gestarteten SV Stadelhofen geht man zwar nicht als Favorit, doch Hofmeier will mit seinen Jungs einen guten Widersacher abgeben. „Bei uns ist es trotz allem nicht einfach zu gewinnen, auch wenn Stadelhofen am Ende der Saison sicher vor uns stehen wird.“

Dem FV Würmersheim kam das freie Wochenende sehr gelegen, denn der Punktspiel- und Pokal-Doppelpack gegen Oppenau hinterließ Spuren. Schmerzhafte. „Mit Jakob und David Voß, Rauch und Bauer kann ich noch nicht planen“, zählt Trainer Manuel Jung die größten Sorgenkinder neben anderen auf. Auch Jung tankte in Bayern nochmals frische Luft, um endlich den Schutterwald-Fluch zu beenden. Gegen die Abonnenten für vierte und fünfte Plätze hat Jung in den ersten zwei Jahren inklusive Pokal noch nicht einmal gewonnen. Jung: „Das ist ein heikles Thema, wir wollen diese unheilvolle Serie endlich beenden.“

Der SV Sinzheim kann mit dem Auftakt mehr als zufrieden sein. Ein Punkt im Derby in Bühl, nun der 3:2-Heimsieg im Nachholspiel gegen Elchesheim. So kann es weitergehen, gut auch für Spielertrainer Marcel Stern zu sehen, dass es selbst auch ohne ihn als Führungsfigur klappt. Gegen Altdorf ist der SVS Favorit.(mi)

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Erstellt:
4. September 2020, 16:00 Uhr
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