Maskenpflicht in Rastatt ausgeweitet

Rastatt (BT) – Nachdem die Infektionszahlen in der Stadt Rastatt extrem gestiegen sind, hat das Gesundheitsamt eine verschärfte Maskenpflicht angeordnet. Sie gilt in Fußgängerbereichen und Kitas.

Die allgemeine Maskenpflicht gilt in den rot markierten Bereichen der Rastatter Innenstadt. Grafik: Landratsamt Rastatt

Die allgemeine Maskenpflicht gilt in den rot markierten Bereichen der Rastatter Innenstadt. Grafik: Landratsamt Rastatt

Das Landratsamt hat am Freitag entsprechende Allgemeinverfügungen erlassen. Sie treten am morgigen Samstag in Kraft und gelten zunächst bis zum 17. April. Sie betreffen ausgewählte Fußgängerbereiche des Stadtgebiets und Kindertagesstätten.

Demnach besteht über die Maßgaben der Coronaverordnung des Landes vom 7. März 2021 hinaus - unabhängig davon, ob der Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten werden kann - die Verpflichtung, eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt in weiten Bereichen der Rastatter Innenstadt, Montag bis Sonntag in der Zeit von 6 bis 22 Uhr, sowie an der Rheinpromenade bei der Rheinfähre Plittersdorf, Freitag bis Sonntag in der Zeit von 8 bis 22 Uhr.

Es handelt sich überwiegend um Fußgängerbereiche und beliebte Begegnungsorte. Auch wenn ein Großteil der dort gelegenen Geschäfte in der Rastatter Innenstadt für den Publikumsverkehr geschlossen ist und Ansammlungen verboten sind, gehen hier auch am Wochenende viele Personen spazieren und es finden viele Treffen und Begegnungen statt. Durch die Maskenpflicht werden diese sicherer gemacht und Infektionen verhindert, teilte das Landratsamt mit.

Medizinische Masken in Kitas

Ferner besteht in Kindertageseinrichtungen in der Stadt Rastatt in öffentlicher oder freier Trägerschaft für alle Personen mit Ausnahme der betreuten Kinder die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske oder eines FFP2-Atemschutzes. Die Maskenpflicht umfasst alle Räume und Flächen der Einrichtung (etwa Gruppenräume, Begegnungsflächen wie Flure, Gänge und Treppenhäuser, Toiletten, Büroräume) und das dazugehörende Freigelände während der gesamten Zeit des Aufenthalts in der Einrichtung. Die allgemeine Abstandsregel für Personen, die Kinder zur Einrichtung bringen oder von dort abholen, bleibt unberührt.

Ausnahmen von der Maskenpflicht gelten für pädagogisches Personal und sonstige Beschäftigte nach Erreichen des jeweiligen Arbeitsplatzes, sofern nicht weitere Personen anwesend sind. Weiterhin besteht in der Kindertagesstätte eine Ausnahme zum Konsum von Lebensmitteln, jedoch nur bei gleichzeitiger Einhaltung des Mindestabstandes vom 1,50 Meter zu weiteren Personen. Eine gesonderte Ausnahme von der Maskenpflicht zum Rauchen besteht nicht.

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Erstellt:
19. März 2021, 15:29 Uhr
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