„Murgterrasse“, Mülleimer und Hochwasser

Gaggenau (BT/tom) – Die Terrasse am Murgufer ist nahezu fertiggestellt. Nun sollen die Bürger über den Eröffnungstermin abstimmen.

Die „Murgterrasse“ bei der Flürscheimbrücke lädt zum Verweilen am Fluss ein. Foto: Thomas Senger

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Die „Murgterrasse“ bei der Flürscheimbrücke lädt zum Verweilen am Fluss ein. Foto: Thomas Senger

Wie viele andere Bauprojekte derzeit, litt auch das Anlegen der Murgterrasse unter der regnerischen Wetterlage und der Lieferproblematik. Doch mittlerweile hat die vierstufige Anlage an der Murg Gestalt angenommen. Der offizielle Eröffnungstermin steht aber noch nicht fest.

„Direkt neben der Flürscheimbrücke wurde in den letzten Wochen ein einladender Ort zum Verweilen geschaffen, an dem die Sonne genauso genossen werden kann wie der Blick auf die vorbeifließende Murg“, freut sich die Stadtverwaltung.

Die Granitquader aus Polen wurden teilweise mit Dielen belegt. Zwischen den Stufen und um die Anlage herum soll es allerdings noch grüner werden. Die feuchte Witterung hat das Einsäen der Anlage verzögert. Zwar könnte die Anlage nun freigegeben werden, aber durch das fehlende Grün mangele es noch etwas an Atmosphäre, zudem könnte es bei erneutem Regen noch etwas schmutzig werden.

Freigabe noch im Juli?

Da jedoch schon viele Bürger auf die Freigabe der Uferterrassen warten würden, will die Stadt eine Umfrage über ihre Bürger-App starten, wann der Zugang ermöglicht werden soll. Ab dem kommenden Donnerstag kann über die Bürger-App der Stadt Gaggenau ein Votum abgegeben werden. Die Verwaltung will sich dann an diesem Stimmungsbild orientieren. Je nach Ergebnis erfolgt die Freigabe in der kommenden Woche oder erst in drei Wochen.

Beschäftigt habe viele Bürger auch die Frage der Abfallentsorgung. Da aus Hochwasserschutzgründen direkt im Terrassenbereich keine Behälter aufgestellt werden dürfen, hat sich die Verwaltung entschieden, am Zugangsweg oben zwei Müllbehältnisse aufzustellen: „Somit muss der Abfall nur ein paar Stufen mit hochgetragen werden.“ Noch besser sei es natürlich, gar keinen Müll zu produzieren oder diesen wieder mit nach Hause zu nehmen.

Auf BT-Nachfrage erläuterte die Stadtverwaltung die Vorgabe des Regierungspräsidiums: „Die Begründung war, dass das Wasser in der Murg immer sehr schnell steigt und dann auch an den Körben sich Material stauen könnte.“

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Erstellt:
21. Juli 2021, 18:23 Uhr
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