Nationalparkhaus: Öffnung verzögert sich

Forbach (mm) – Die Eröffnung des ehemaligen Herrenwieser Rossstalls als künftiges Nationalparkhaus wird sich um einige Monate verzögern.

Am Herrenwieser Rossstall haben die Umbauarbeiten begonnen. Im Winter werden die Arbeiten voraussichtlich ruhen müssen. Foto: Markus Mack

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Am Herrenwieser Rossstall haben die Umbauarbeiten begonnen. Im Winter werden die Arbeiten voraussichtlich ruhen müssen. Foto: Markus Mack

Dies berichtet Christian Lindinger, der Leiter des Amts Pforzheim des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg. Die Behörde hat die Bauleitung für das Projekt des Nationalparks Schwarzwald.

Materialmangel und lange Lieferzeiten

Ursprünglich war die Inbetriebnahme für Juni 2022 vorgesehen. Grund der Verschiebung sei die kritische Situation im Bereich Bauholz durch Preisschwankungen, Materialmangel und lange Lieferzeiten. Deshalb werden die Holzbauarbeiten erst im kommenden Jahr erfolgen.

Derzeit sind im Forbacher Ortsteil Erd- und Kanalbauarbeiten im Gange. Bis zum Herbst sollen Außenwand-Unterfangung, Mauerwerksanierung und Bodenplatte ebenso fertig sein wie der Rohbau des Anbaus. Dann ist erst einmal „Winterruhe“ auf der Baustelle.

Das denkmalgeschützte Gebäude wird zum Nationalparkhaus umgebaut. Es soll die zentrale Anlaufstelle für Besucher im nördlichen Teil des Nationalparks Schwarzwald werden.

Das Land Baden-Württemberg investiert 1,75 Millionen Euro in den Standort Herrenwies. Mit dem Umbau entsteht im Rossstall auf zwei Stockwerken Platz für rund 270 Quadratmeter Ausstellungsfläche, Besucherinfos und Seminare. Als Ergänzung zur Ausstellung im Nationalparkzentrum am Ruhestein wird bei der Präsentation im Herrenwieser Nationalparkhaus der menschliche Einfluss auf Natur und Landschaft im Schwarzwald im Mittelpunkt stehen.

Ihr Autor

BT-Redakteur Markus Mack

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Erstellt:
9. Juni 2021, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 34sec

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