Neben dem Kino rücken die Bagger an

Rastatt (dm) – Am nördlichen Stadteingang Rastatts haben die Arbeiten zum Bau eines Restaurants mit Boulderhalle begonnen. Das Kino gegenüber und die neue Attraktion sollen voneinander profitieren.

Der Baugrund ist vorbereitet (rechts im Bild): Die Arbeiten für den Neubau gegenüber dem Kino laufen. Foto: Willi Walter

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Der Baugrund ist vorbereitet (rechts im Bild): Die Arbeiten für den Neubau gegenüber dem Kino laufen. Foto: Willi Walter

Das Gelände ist planiert, der Baugrund vorbereitet: Am nördlichen Stadteingang Rastatts sind die Arbeiten zum Bau eines Restaurants mit Boulderhalle gestartet. Der Corona-Krise zum Trotz: Im Herbst, so Investorin Gertraud Hurrle, soll der Rohbau gegenüber dem Forum-Kino stehen.

Wer das Lokal dereinst betreiben soll, steht derweil noch nicht fest – weil sich inmitten der Krise dann eben doch noch kein Gastronom festlegen wolle. Allerdings gebe es Interessenten. Und, so betont die Investorin mit Blick auf das Kino und das Filmpublikum: „Wir brauchen das dort auch.“ Man erwarte entsprechende Synergieeffekte – eine Perspektive für die Zeit nach dem Lockdown.

Betreiber für Boulderhalle steht fest

Als erstes werde vermutlich der Bereich mit der Boulder-Halle fertig. Für diese hat man einen Betreiber gefunden – eine Absichtserklärung liege vor –, und dieser sei entsprechend auch bereits in die Baupläne involviert gewesen. Ein Klettererlebnis für Groß und Klein soll dort geschaffen werden.

Im April 2018 hatte der Rastatter Gemeinderat mehrheitlich dem Verkauf des Grundstücks Ecke Berliner Ring/ Karlsruhe Straße an das von Kino-Investorin Hurrle geführte Unternehmen K.I.N.O. Offenburg GmbH & Co. KG zugestimmt. Im vergangenen Herbst erteilte die Stadt dann die Baugenehmigung. Zur Gesamtinvestitionssumme könne sie aktuell noch keine Angaben machen, so die Investorin.

Bei der Untersuchung des Areals traten im Übrigen zwar zahlreiche Metallteile zutage – hauptsächlich von Fahrrädern, die offenbar früher dort „entsorgt“ wurden, aber keine Kampfmittel-Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg.

Auch die Stadt Rastatt steht in den Startlöchern, um das Gelände über den Berliner Ring zu erschließen. Mit entsprechenden Arbeiten wolle man noch in diesem ersten Halbjahr starten, hieß es zuletzt.

Ihr Autor

BT-Redakteur Daniel Melcher

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Erstellt:
8. April 2021, 10:52 Uhr
Lesedauer:
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