Neue Betrugsmasche in Mittelbaden

Baden-Baden (BT) – Es ist wieder soweit: Ein weiteres Mal versuchen Betrüger über eine bestimmte Masche an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Die Polizei gibt Tipps zum richtigen Verhalten.

Meist werden Seniorinnen und Senioren zum Ziel von Betrügern. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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Meist werden Seniorinnen und Senioren zum Ziel von Betrügern. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Mehrere Anrufe falscher Polizisten gehen aktuell bei Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Rastatt, dem Stadtkreis Baden-Baden und der Ortenau ein, wie das Polizeipräsidium informiert. Die derzeitig gängige Masche sei folgende: Ein Angehöriger soll einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht haben, derzeit in Haft sitzen und nur gegen eine fünfstellige Kaution freigelassen werden können. Damit versuchten die Betrüger laut Polizei, in mehreren Fällen an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Dies sollte im Anschluss durch einen Polizisten in ziviler Kleidung abgeholt werden. Der Polizei sind in diesem Zusammenhang glücklicherweise bislang keine Fälle bekannt geworden, in denen die Täter Erfolg hatten.

Das rät die Polizei:

– Legen Sie bei derartigen Anrufen sofort auf.

– Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

– Geben Sie keine persönlichen Daten oder die von Angehörigen heraus.

– Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse und geben Sie keine Geheimzahlen, Passwörter oder ähnliches heraus.

– Nutzen Sie nicht die Rückruffunktion.

– Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter der 110 (ohne Vorwahl) oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an.

– Sprechen Sie mit Freunden und Verwandten über das Thema und sensibilisieren Sie Ihr Umfeld für diese Betrugsarten.

– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.

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Erstellt:
17. März 2022, 13:14 Uhr
Lesedauer:
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